New York/München/Gaza. Neue Enthüllungen werfen einen schweren Schatten auf den Gaza-Krieg. Mehrere internationale Medien – darunter der Spiegel und das ZDF – berichten von mutmaßlichen Kriegsverbrechen israelischer Scharfschützen. Einer der beteiligten Soldaten soll aus München stammen. Die UN fordern nun eine umfassende Aufklärung.
⚖️ Verdacht auf gezielte Tötungen
Laut den Recherchen sollen zwei Scharfschützen im Gazastreifen mehrfach gezielt auf unbewaffnete Palästinenser geschossen haben. Das geht aus einem Videointerview hervor, in dem ein beteiligter Soldat angibt, man habe nicht genau gewusst, auf wen man feuerte. Mehrere der Getöteten seien zwar Männer im „wehrfähigen Alter“, aber ohne Waffen gewesen.
🌍 Reaktion der Vereinten Nationen
UN-Sprecher Stéphane Dujarric, enger Vertrauter von Generalsekretär António Guterres, sprach von einer „erschütternden Lektüre“. Er erinnerte daran, dass die Tötung von Zivilisten „eindeutig gegen das humanitäre Völkerrecht“ verstoße.
- Rechenschaftspflicht: Alle Vorwürfe in Gaza müssten untersucht werden.
- Forderung: Israel müsse endlich mit unabhängigen Ermittlungen kooperieren – bislang sei das nicht der Fall.
- Unklar: Ob auch deutsche Behörden ermitteln, blieb offen.
🇩🇪 Deutscher Bezug: Ermittlungen in Karlsruhe?
Besonders brisant: Einer der mutmaßlichen Schützen soll aus München stammen. Damit stellt sich die Frage, ob die deutsche Justiz in den Fall eingreifen muss. Karlsruhe könnte nach dem Weltrechtsprinzip Ermittlungen aufnehmen, da es sich um mögliche Kriegsverbrechen handelt.
📝 Fazit
Der Fall zeigt einmal mehr die dunklen Abgründe moderner Kriegsführung. Wenn sich die Vorwürfe bestätigen, stehen nicht nur israelische Soldaten, sondern auch Deutschland in der Pflicht. Ein Rechtsstaat darf bei Kriegsverbrechen keine Ausnahmen machen – egal, wer beteiligt ist.
🖊️ Kommentar der Redaktion
Die Bilder und Aussagen sind erschütternd. Wer unbewaffnete Zivilisten erschießt, begeht ein Kriegsverbrechen – Punkt. Es darf keine Sonderregeln geben, weder für Israel noch für deutsche Staatsbürger in Uniform. Die Bundesregierung muss endlich klare Haltung zeigen und auf lückenlose Aufklärung drängen. Sonst verliert sie jede Glaubwürdigkeit in Fragen von Recht und Menschenwürde.


