🚂 Arbeiten auf Zielgerade: Waldeisenbahn Muskau plant März-Abschluss und Osterstart

🛤️ Überblick Die Waldeisenbahn Muskau treibt die Erneuerung ihres Streckennetzes voran. Nach dem Start der Bauarbeiten an der Kromlauer Linie im November 2025 wird aktuell der letzte Abschnitt bis zum Muskauer Park instandgesetzt. Die Fertigstellung ist für März 2026 avisiert; zur Osterzeit soll der reguläre Saisonbetrieb beginnen. Das kündigte Geschäftsführer Max Mütze an. Damit könnte eine zweite vollständig erneuerte Strecke in Betrieb gehen.

🏗️ Baufortschritt und Zeitplan Die Arbeiten begannen im November 2025 auf der Strecke Richtung Kromlau. Derzeit läuft die Sanierung des Schlussabschnitts bis zum Muskauer Park. Zieltermin für die Fertigstellung ist März 2026, anschließend soll die „zweite, komplett sanierte Strecke“ den Fahrgastbetrieb aufnehmen. Konkrete Angaben zu Bauumfang, Investitionsvolumen und Fördermitteln liegen nicht vor.

📅 Fahrplanperspektive und Saisonauftakt Der Saisonstart ist zu Ostern 2026 vorgesehen. Für die Region wäre ein pünktlicher Beginn ein wichtiges Signal verlässlicher Erreichbarkeit der Ausflugsziele; erfahrungsgemäß ist der frühe Saisonbeginn nachfragestark. Offizielle Detailfahrpläne und mögliche baubedingte Einschränkungen für den Frühjahrsbetrieb wurden bislang nicht ausgeführt.

🧑‍💼 Betreiberstruktur und Strategie Seit 1. April 2025 verantwortet Geschäftsführer Max Mütze die kaufmännische Führung. Die betriebliche Weiterentwicklung ist Teil einer langfristig angelegten Investitionsstrategie unter dem Titel „Waldeisenbahn 2030“. Dies deutet auf eine abgestufte Modernisierung der Infrastruktur hin, deren nächste Etappe mit der zweiten sanierten Linie sichtbar wird.

📈 Bedeutung für Region und Ausblick Die Fortführung der Sanierung bis an den Muskauer Park ist ein pragmatischer Schritt, um Substanz und Zuverlässigkeit zu sichern und den touristischen Kernverkehr rechtzeitig zur Hauptsaison zu stabilisieren. Entscheidend wird sein, ob der März-Termin hält und ob Transparenz zu Kosten, Förderanteilen und Restmaßnahmen hergestellt wird. Eine robuste, planbare Infrastruktur stärkt das Vertrauen der Fahrgäste und damit die Wirtschaftskraft der Region. Bis dahin gilt der konservative Prüfstein: Termine einhalten, Qualität liefern, Prioritäten klären.

🗨️ Kommentar der Redaktion Der Zeitplan ist ambitioniert, aber angemessen und sollte ohne Abstriche gehalten werden. Wer pünktlich liefert, stärkt Vertrauen und Nachfrage; wer vertröstet, verspielt beides. Ohne Klarheit zu Kosten, Förderanteilen und verbleibenden Arbeiten bleibt der Fortschritt unvollständig bewertet. Die Waldeisenbahn muss jetzt Verlässlichkeit beweisen und Fakten vor Stimmungen stellen. Entscheidend ist, dass die Strecke zu Ostern steht und der Betrieb störungsfrei anlaufen kann.

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