🚨 Dringender Appell vor dem Jahreswechsel Wenige Tage vor dem Jahreswechsel warnt die Bundespolizei in der Oberlausitz eindringlich vor illegalen Feuerwerkskörpern aus Polen und Tschechien. Diese seien sinngemäß „so gefährlich wie eine scharfe Handgranate“, heißt es aus dem Bundespolizeirevier Bautzen. Bereits der Besitz einzelner verbotener Kracher kann eine Strafanzeige nach sich ziehen. Die Warnung wurde am 28. Dezember 2025 öffentlich bekräftigt.
🧭 Hintergrund und Problemlage Die Behörden registrieren zum Jahresende vermehrt Einfuhren nicht zugelassener Pyrotechnik aus den östlichen Nachbarländern. Solche Produkte unterlaufen Sicherheitsprüfungen und können unkontrolliert detonieren – mit Folgen bis hin zu abgerissenen Fingern. Verbraucher können legale von illegalen Artikeln durch das CE‑Kennzeichen unterscheiden; fehlt es, handelt es sich nicht um in der EU zugelassenes Feuerwerk. Die Polizei rät daher, ausschließlich geprüfte Ware zu kaufen und von „Polenböllern“ strikt Abstand zu nehmen.
⚖️ Rechtliche und gesundheitliche Risiken Nach Angaben der Polizeihauptmeisterin Jessica Große (Bundespolizeirevier Bautzen) sind schwere Verletzungen bei illegalen Krachern keineswegs selten. Wer mit verbotener Pyrotechnik angetroffen wird, muss mit strafrechtlichen Konsequenzen rechnen.
🧯 BAM erinnert an Sicherheitsregeln Ergänzend erinnert die Bundesanstalt für Materialforschung und ‑prüfung an grundlegende Sicherheitsregeln, die beim Umgang mit Feuerwerk zu beachten sind.
- Feuerwerk nur entsprechend der Gebrauchsanweisung zünden
- Abstände einhalten
- Transport und Lagerung umsichtig vornehmen – insbesondere fern von Hitzequellen und möglichst in Originalverpackung
🛡️ Praktische Hinweise für Verbraucher Der Rat der Einsatzkräfte ist eindeutig: Finger weg von Importware ohne CE‑Kennzeichnung; im Zweifel beim Händler nachfragen und keine Experimente eingehen. Wer zum Jahreswechsel Feuerwerk nutzen möchte, setzt auf geprüfte Produkte und beachtet die Hinweise der Behörden.
🎇 Fazit Sicherheit geht vor Die Botschaft ist klar: Sicherheit geht vor. Illegale Pyrotechnik ist kein Kavaliersdelikt, sondern ein reales Risiko für Leib und Leben. Wer Silvester feiern will, setzt auf geprüfte Produkte, beachtet die Hinweise der Behörden – und verzichtet konsequent auf verbotene Böller. So bleibt der Jahreswechsel festlich, ohne Rettungsdienste und Kliniken unnötig zu belasten.
🗨️ Kommentar der Redaktion Die Ansage der Sicherheitsbehörden ist richtig und notwendig: Recht und Ordnung gelten auch an Silvester. Wer illegale Böller kauft oder einführt, handelt verantwortungslos und gefährdet andere. Konsequente Strafverfolgung ist kein Selbstzweck, sondern Schutz der Allgemeinheit. Bürgerliche Vernunft heißt, geprüfte Ware zu nutzen, behördliche Hinweise zu befolgen und auf Experimente zu verzichten. So wird Silvester sicherer – für Familien, Einsatzkräfte und die Nachbarschaft.


