DAS NEUSTE

🚲 Genehmigung erteilt: 4,5‑Kilometer‑Radweg entlang der S95 schließt Lücke zwischen Kamenz und Gersdorf

🛣️ Entscheidung und Ziel Die Landesdirektion hat am 18. April 2026 den Ausbau der Straße zwischen Kamenz und Gersdorf sowie den Neubau eines rund 4,5 Kilometer langen, straßenbegleitenden Radwegs entlang der S95 genehmigt. Ziel ist es, die Verkehrssicherheit auf dem stark befahrenen Abschnitt in Richtung Pulsnitz zu erhöhen. Oberbürgermeister Michael Preuß drängt nach der Entscheidung auf rasches weiteres Vorgehen bis zum Baubeginn; die Genehmigungsunterlagen werden zunächst in Kamenz und Haselbachtal ausgelegt.

👥 Hintergrund und Bedarf Ein Radweg an der S95 wird von Anwohnern und Pendlern seit Jahren gefordert, nicht zuletzt wegen des dichten Verkehrs nach Pulsnitz. Mit dem Projekt schließt der Freistaat zugleich eine Lücke im überregionalen Radwegenetz, konkret auf der Sächsischen Städteroute.

🧭 Einbindung in bestehende Verbindungen Der neue Weg bindet an bestehende Abschnitte der Städteroute an und führt über den Bahnübergang in Gelenau. Dessen automatische Schrankenanlage wurde bereits vor Jahren installiert, blieb bislang jedoch ohne praktische Funktion.

🚲 Streckenführung und Umfang Der Radweg verläuft straßenbegleitend entlang der S95 zwischen Kamenz und Gersdorf. Damit entsteht eine durchgehende Verbindung für den Radverkehr auf diesem Abschnitt, parallel zur ausgebauten Straße.

📑 Formales Verfahren und nächste Schritte Die öffentliche Auslegung der Unterlagen in Kamenz und Haselbachtal markiert den nächsten formalen Schritt vor dem Baubeginn. Weitere operative Festlegungen – etwa Bauphasen, Verkehrsführung während der Arbeiten und Terminplan – werden im Zuge des Verfahrens erwartet.

🛡️ Sicherheitsgewinn für alle Verkehrsteilnehmer Nach Angaben von Präsident Bela Belafi verspricht die Maßnahme einen spürbaren Sicherheitsgewinn für Radfahrer und übrige Verkehrsteilnehmer. Gerade auf dem stark frequentierten Abschnitt in Richtung Pulsnitz soll der neue Radweg die Risiken im Mischverkehr spürbar verringern.

📅 Ausblick und Erwartungen an die Umsetzung Damit der Nutzen rasch ankommt, braucht es nun einen belastbaren Zeitplan, klare Kommunikation zu Bauablauf und Eingriffen in den Verkehr sowie Transparenz bei Mittelverwendung und Folgekosten. Ebenso wichtig ist, dass Anwohnerbeteiligung und Eigentumsrechte respektiert und bürokratische Umwege vermieden werden. Ein zügiger, solide finanzierter Bau ohne Überraschungen wäre das richtige Signal für Radverkehr, Haushaltsdisziplin und verlässliche Infrastrukturpolitik im ländlichen Raum.

🗨️ Kommentar der Redaktion Die Genehmigung ist richtig, weil Sicherheit und Verlässlichkeit Vorrang haben. Nun zählt zügige Umsetzung mit belastbarem Zeitplan, statt weiterer Verzögerungen. Kosten- und Mitteltransparenz sind zwingend, ebenso eine klare Information über Bauphasen und Verkehrsführung. Anwohnerbeteiligung und Eigentumsrechte sind strikt zu respektieren, bürokratische Extrarunden entfallen. Dieses Vorhaben darf kein Prestigeprojekt werden, sondern ohne Überraschungen solide fertiggestellt werden. Wer hier liefert, stärkt den Radverkehr und setzt ein Zeichen für Disziplin im Haushalt und Verlässlichkeit im ländlichen Raum.

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