Cornelsen Zukunftspreis 2026 zeichnet Vorbild-Schulen aus

Pressemitteilung

Projekte gegen Fake News und für innovative Lernmethoden auf der didacta vorgestellt

Berlin/Köln, 12. März 2026

Von kreativer Leseförderung bis zur KI-gestützten Demokratiebildung: Der Cornelsen Zukunftspreis 2026 rückt auf der Bildungsmesse didacta vier Schulen ins Rampenlicht, die neue Wege im Unterricht gehen. Die Auszeichnung würdigt Lehrkräfte und Schulleitungen, die innovative Ansätze entwickeln und damit zeigen, wie moderner Unterricht Schülerinnen und Schüler begeistern kann.

„Diese Lehrkräfte und Schulleitungen setzen sich in besonderer Weise für ihre Schülerinnen und Schüler ein“, erklärt Frank Thalhofer, Vorstand der Cornelsen Stiftung Lehren und Lernen. „Sie sind Leuchttürme für eine moderne Unterrichtskultur.“

Die Preisträger 2026

Kategorie: Innovative Lehrkraft

Sorbische Grundschule Dr. Grollmuß, Radibor (Sachsen)
Mit dem Projekt „Mit Harry Potter durch das Schuljahr“ wird Leseförderung zu einem Erlebnis. Die Jury würdigte insbesondere die kreative Verbindung von Lehrplaninhalten mit einer motivierenden Gesamterzählung, die Kinder nachhaltig für Bücher begeistert.

Max-Planck-Gymnasium Lahr (Baden-Württemberg)
Die Schule setzt auf digitale Aufklärung: Mit dem KI-Tutor „mAxI“ lernen Schülerinnen und Schüler, Fake News und populistische Narrative zu erkennen und kritisch zu hinterfragen. Das Projekt stärkt die Urteilsfähigkeit im Umgang mit digitalen Informationen.

Kategorie: Innovative Schulleitung

Lise-Meitner-Gesamtschule Duisburg (Nordrhein-Westfalen)
Die Schule entwickelte ein systematisches Konzept zur Förderung der Rechenkompetenz. Ziel ist es, individuelle Lernlücken zu schließen und damit das mathematische Fundament für erfolgreiche Bildungsabschlüsse zu stärken.

Bertolt-Brecht-Oberschule Berlin
Für ihr Engagement zur sozialen Integration wird die Schule für ihre sogenannte „Chancengruppe“ ausgezeichnet. Mit diesem Ansatz unterstützt die Schulleitung Jugendliche in schwierigen Lebenslagen und schafft neue Perspektiven für ihren schulischen Weg.

Hintergrund zur Auszeichnung

Der Cornelsen Zukunftspreis wird seit 2017 von der Cornelsen Stiftung Lehren und Lernen vergeben und ist mit insgesamt 16.000 Euro dotiert. Ausgezeichnet werden Projekte, die die Unterrichtsqualität verbessern und als Best-Practice-Beispiele für Schulen dienen können.

Die gemeinnützige Stiftung, gegründet 1978, unterstützt Lehrkräfte zudem durch verschiedene Fortbildungsangebote – unter anderem durch eine jährlich stattfindende Cornelsen Sommer Uni.

Aktuelle Ausschreibungen

Die nächste Wettbewerbsrunde für den Cornelsen Zukunftspreis hat bereits begonnen. Innovative Schulprojekte können bis zum 1. Oktober 2026 eingereicht werden.

Für die Teilnahme an der Cornelsen Sommer Uni können sich Lehrkräfte noch bis 30. April 2026 bewerben. Darüber hinaus plant die Stiftung ein weiteres Förderprogramm zur Stärkung der Berufsorientierung an Schulen.


Kontakt:
Irina Groh
Leiterin Förderprogramme
Cornelsen Stiftung Lehren und Lernen

Telefon: +49 30 89785-563
E-Mail: irina.groh@cornelsen.de
Website: cornelsen-stiftung-lehren-lernen.de

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Aktuelle Nachrichten

Folg uns

Folg uns auf Social Media

Verpasse keine News und Updates – folge uns jetzt!

Täglich aktuelle Nachrichten aus Zittau, der Oberlausitz und ganz Deutschland

Zittauer Zeitung | Echt. Lokal. Digital.