Feuerwehr Zittau erhält 2.000 Euro für digitalen Löschtrainer

Die Wohnungsgenossenschaft WOGENO unterstützt die Feuerwehr Zittau mit einer Spende von 2.000 Euro. Das Geld soll in einen modernen virtuellen Feuerlöschübungstrainer fließen, der wetterunabhängige Schulungen ermöglichen kann.

Die Feuerwehr Zittau kann auf Unterstützung aus der örtlichen Wirtschaft bauen. Die WOGENO Wohnungsgenossenschaft Zittau hat der Wehr am 23. Juni 2026 eine Spende in Höhe von 2.000 Euro übergeben. Mit dem Geld soll ein moderner virtueller Feuerlöschübungstrainer angeschafft werden.

Das geplante Gerät soll den bisher verwendeten Gasübungslöscher ersetzen. Nach Angaben im Zittauer Stadtanzeiger ermöglicht der digitale Trainer Übungen in Gebäuden und ist nicht vom Wetter abhängig.

Feuerwehr musste Schulungen wiederholt absagen

Die Feuerwehr Zittau führt regelmäßig Schulungen in unterschiedlichen Einrichtungen durch. Durch wetterbedingte Einschränkungen mussten solche Termine in der Vergangenheit jedoch häufiger abgesagt werden. Der virtuelle Trainer soll diese Ausfälle künftig reduzieren.

Dabei geht es nicht nur um die Ausbildung der Einsatzkräfte. Auch Mitarbeiter von Schulen, Unternehmen oder sozialen Einrichtungen können vom richtigen Umgang mit einem Feuerlöscher profitieren.

Übungen ohne offene Flamme

Ein digitaler Trainer bildet einen Brand technisch nach, ohne dass tatsächlich eine offene Flamme oder Gasfeuerstelle betrieben werden muss. Das kann Schulungen in Innenräumen erleichtern und den organisatorischen Aufwand reduzieren.

Die Teilnehmer können lernen, einen Feuerlöscher richtig einzusetzen, den Abstand zum Brand einzuschätzen und den Löschstrahl gezielt zu führen. Gerade in den ersten Sekunden eines Entstehungsbrandes kann ein sicherer Umgang mit dem Gerät entscheidend sein.

Auch die Jugendfeuerwehr soll profitieren

Feuerwehrleiter Uwe Kahlert erklärte, der neue Trainer solle sichere und wetterunabhängige Schulungen ermöglichen. Ausdrücklich genannt wurde dabei auch die Jugendfeuerwehr.

Für junge Mitglieder ist praxisnahe Ausbildung wichtig. Ein digitales System kann Gefahrensituationen anschaulich darstellen, ohne Kinder und Jugendliche den Risiken einer echten Flamme auszusetzen.

Finanzierung ist noch nicht vollständig gesichert

Die Spende deckt nach den Angaben der Feuerwehr zunächst einen Teil der geplanten Investition. Ob das Gerät tatsächlich angeschafft werden kann, hängt von weiteren finanziellen Mitteln ab. Nach der Umsetzung soll ein Bericht über die Verwendung der Spende veröffentlicht werden.

Damit bleibt offen, wie hoch die Gesamtkosten des Trainers sind und wann er erstmals eingesetzt werden könnte.

Lokale Unterstützung stärkt den Brandschutz

Die Spende ist ein gutes Beispiel dafür, wie örtliche Unternehmen und Genossenschaften die Arbeit der Feuerwehr konkret unterstützen können.

Feuerwehren übernehmen längst nicht nur die Brandbekämpfung. Sie leisten technische Hilfe, sichern Unfallstellen, unterstützen bei Unwettern und bilden Menschen im vorbeugenden Brandschutz aus.

Ein moderner Übungstrainer kann deshalb weit über die Wehr selbst hinauswirken. Er verbessert die Ausbildung und hilft möglicherweise dabei, dass Beschäftigte oder Einwohner im Ernstfall schneller und sicherer reagieren.

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