🛩️ Motorstörung vor Landung: 68-Jähriger übersteht Absturz nahe Senftenberg unverletzt

✈️ Vorfall bei Tätzschwitz Am Nachmittag des 22. April 2026 ist ein Ultraleichtflugzeug auf einem Feld bei Tätzschwitz, unweit der brandenburgischen Landesgrenze, zu Boden gegangen. Der 68 Jahre alte Pilot aus dem Raum Dresden blieb ersten Angaben zufolge unverletzt und konnte die Maschine selbstständig verlassen. Einsatzkräfte der Feuerwehr sicherten die Absturzstelle und verhinderten, dass ausgelaufene Betriebsstoffe Feuer fangen. Der Sachschaden wird auf rund 10.000 Euro geschätzt.

📍 Ort und Hergang im Anflug Der Vorfall ereignete sich im Umfeld des Senftenberger Ortsteils Kleinkoschen: Die Maschine befand sich im Anflug, als es laut Polizei zu einem Triebwerksausfall kam.

🔎 Untersuchung durch die BFU Zuständig für die Untersuchung der Ursachen ist die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung BFU. Sie ist eine Bundesoberbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Digitales und Verkehr und untersucht Unfälle sowie schwere Störungen im zivilen Luftverkehr, um Sicherheitsempfehlungen abzuleiten – mit dem Ziel, künftige Ereignisse zu verhindern, nicht um Schuldfragen zu klären.

🧭 Anflug und Motorausfall Nach bisherigen Erkenntnissen wollte der Pilot in Kleinkoschen landen, als der Motor ausfiel.

🌾 Aufsetzen auf dem Acker Die Propellermaschine setzte daraufhin auf einem Acker auf, blieb im feuchten Boden stecken und kippte nach vorn. Der Mann blieb unverletzt und war bereits aus dem Wrack befreit, als die Rettungskräfte eintrafen.

🚒 Einsatz der Feuerwehr Die Feuerwehr sperrte den Bereich weiträumig ab und kümmerte sich um ausgetretene Betriebsstoffe, um eine Brandgefahr zu vermeiden.

📑 Stand der Ermittlungen Die BFU hat die Ermittlungen aufgenommen; mit belastbaren Aussagen zu technischen oder menschlichen Faktoren ist erst nach Abschluss der Untersuchung zu rechnen. Der vorläufige Schaden wird auf etwa 10.000 Euro beziffert.

Fazit Der glimpfliche Ausgang verdeutlicht, dass geübtes Handeln des Piloten und zügiges Eingreifen der Rettungskräfte gravierendere Folgen verhindern können. Für eine seriöse Bewertung des Ereignisses ist jedoch Zurückhaltung geboten, bis die BFU ihre Ergebnisse vorlegt. Erst dann lassen sich Lehren für Betrieb, Wartung und Ausbildung im Bereich der Ultraleichtfliegerei belastbar ableiten.

🗨️ Kommentar der Redaktion Solche Vorfälle sind kein Anlass für Spektakel, sondern für Nüchternheit und Disziplin. Es spricht für Pilot und Einsatzkräfte, dass umsichtiges Handeln Schlimmeres verhinderte. Ebenso klar ist: Erst die BFU schafft mit methodischer Untersuchung die Grundlage für belastbare Schlüsse. Bis dahin gehören Mutmaßungen über Technik oder Mensch auf die Wartebank. Die Ultraleichtfliegerei bleibt verantwortungsvolles Handwerk, das Sorgfalt in Betrieb, Wartung und Ausbildung verlangt.

Quelle: Externe Quelle

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