BSW lädt zur öffentlichen Wolfs-Debatte in der Oberlausitz ein

Fach- und Diskussionsveranstaltung am 4. März 2026 im Schloss Nostitz

Dresden / Nostitz, Februar 2026

Der Wolf ist in der Oberlausitz wieder dauerhaft heimisch. Mit seiner Rückkehr sind jedoch auch neue Herausforderungen und Nutzungskonflikte verbunden – insbesondere zwischen Artenschutz, Weidetierhaltung, Jagd und der Akzeptanz in der Bevölkerung. Vor diesem Hintergrund lädt das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) zu einer öffentlichen Fach- und Diskussionsveranstaltung nach Nostitz ein.

Die Veranstaltung findet am Mittwoch, dem 4. März 2026, um 18:00 Uhr im Schloss Nostitz, Nostitz 5, 02627 Weißenberg, statt.

Ziel der Veranstaltung ist ein sachlicher und faktenbasierter Austausch über den Umgang mit dem Wolf in Sachsen und insbesondere in der Oberlausitz. Dabei sollen unterschiedliche Perspektiven aus Landwirtschaft, Naturschutz, Jagd und Gesellschaft zusammengeführt und gemeinsam diskutiert werden.

Im Mittelpunkt stehen unter anderem folgende Themen:

  • mögliche Anpassungen im Jagd- und Naturschutzrecht,
  • praktische Erfahrungen mit dem Wolfsmanagement in der Region,
  • Herausforderungen beim Herdenschutz sowie bei Entnahmeverfahren,
  • sowie die Frage nach tragfähigen und ausgewogenen Lösungen für alle betroffenen Akteure.

Als Gesprächspartner haben Vertreter des Bauernverbandes Oberlausitz e. V., des NABU Sachsen sowie des Jagdverbandes Oberlausitz e. V. ihre Teilnahme zugesagt. Einen fachlichen Impuls aus politischer Perspektive wird Carsten Berg geben.

Die Veranstaltung ist öffentlich und ausdrücklich dialogorientiert angelegt. Eingeladen sind Bürgerinnen und Bürger, Landwirte, Jäger, Naturschützer sowie alle Interessierten aus der Region.

Hintergrund:
Die Rückkehr des Wolfs stellt viele Regionen in Deutschland vor neue Herausforderungen. Gleichzeitig besteht bei vielen Betroffenen ein Bedarf an sachlichen Informationen und offenen Diskussionsformaten. Mit der Veranstaltung in Nostitz soll ein Forum geschaffen werden, das den konstruktiven Austausch zwischen Praxis, Fachwelt und Politik ermöglicht.

Hinweis für Medienvertreter:
Vertreterinnen und Vertreter der Presse sind herzlich eingeladen. Interviews sowie O-Töne mit den Beteiligten sind vor Ort möglich.


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