🏗️ Verwaltungscampus Görlitz: Projektkosten steigen erneut – Abschluss erst Ende 2026

💰 Kosten steigen erneut

🧮 Der geplante Verwaltungscampus des Landkreises Görlitz wird abermals teurer: Die Gesamtkosten erhöhen sich um weitere drei Millionen Euro auf nun 73,2 Millionen Euro. Als Hauptgrund nennt Beigeordneter Thomas Gampe gestiegene Baupreise; zugleich hofft die Kreisverwaltung, den Höhepunkt der Teuerung erreicht zu haben.

🏗️ Baufortschritt und Termin

🔧 Die Neubauten sind zu rund 90 Prozent fertig, derzeit läuft der Innenausbau. Terminlich plant der Kreis mit einer Inbetriebnahme des Campus nach Abschluss der Restarbeiten Ende 2026; anschließend steht die Sanierung des Hauses Berliner Straße 36 an.

📈 Hintergrund und Entwicklung

🧭 Das Projekt begleitet den Landkreis seit mehreren Jahren und hat sich finanziell deutlich ausgeweitet. Bereits vor vier Jahren lag die veranschlagte Summe über 60 Millionen Euro; mit der jüngsten Anpassung summiert sich der Anstieg auf einen zweistelligen Millionenbetrag. Der erneute Kostenschub fällt in eine Phase, in der der öffentliche Bau in Deutschland generell mit Preis- und Lieferrisiken zu kämpfen hat.

🔌 Nächste Arbeitsschritte

🛠️ Laut Landkreis sind die Roh- und Ausbauarbeiten der neuen Gebäude weit fortgeschritten. In den kommenden Monaten stehen raumtechnische Ausbauten und technische Anlagen im Mittelpunkt. Parallel bereitet die Verwaltung die abschließende Sanierung an der Berliner Straße 36 vor. Gampe verweist auf die belastete Baukonjunktur als Treiber der Mehrkosten und dämpft die Erwartungen: Man hoffe zwar auf eine Kostenberuhigung, Garantien gebe es nicht.

🧾 Haushalt und Steuerung

💼 Angesichts der jüngst nur unter Auflagen genehmigten Doppelhaushalte 2025/2026 des Landkreises wiegen zusätzliche Millionen beim Campus besonders schwer. Erforderlich sind nun striktes Kosten- und Termincontrolling, transparente Nachträge sowie ein belastbarer Puffer für die Altbausanierung, um das Risiko weiterer Nachfinanzierungen zu begrenzen und den Verwaltungsneubau geordnet in Betrieb zu bringen.

🗨️ 🗨️ Kommentar der Redaktion

🧱 Die jüngste Erhöhung ist ein Alarmsignal und verlangt konsequente Steuerung. Ausgaben- und Terminstrenge sind jetzt Pflicht, denn jeder weitere Nachschlag untergräbt Vertrauen und Handlungsfähigkeit. Ein belastbarer Puffer für die Altbausanierung ist unverzichtbar, Transparenz bei Nachträgen ebenso. Weitere Überraschungen darf es nicht geben; der Termin Ende 2026 muss halten. Wer öffentliche Mittel verantwortet, hat Prioritäten zu setzen und Disziplin vorzuleben.

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