đ° Diebesserie an E-LadesĂ€ulen in Chemnitz aufgeklĂ€rt Ermittler haben sieben VerdĂ€chtige identifiziert, denen 21 Taten zur Last gelegt werden. Der entstandene Schaden betrĂ€gt rund 200.000 Euro. Drei Beschuldigte sitzen in Untersuchungshaft. Eine politische Motivation schlossen die Behörden aus.
đ Monatelange Ermittlungen und klares Tatmotiv Die Festnahmen folgen monatelangen Ermittlungen zu wiederholten KabeldiebstĂ€hlen an öffentlichen Schnellladern. Abgetrennte, kupferhaltige Leitungen wurden verĂ€uĂert; der Erlös floss nach Angaben der Polizei unter anderem in den Drogenkonsum der TatverdĂ€chtigen. Zielscheibe waren damit sowohl wertvolle Rohstoffe als auch eine fĂŒr Alltag und Wirtschaft zunehmend wichtige Ladeinfrastruktur.
đ§ Mehrere Stadtteile betroffen Die Tatorte lagen in verschiedenen Chemnitzer Ortsteilen.
- Gablenz
- Hutholz
- Kappel
- KaĂberg
- Siegmar
đ ïž Vorgehensweise der TĂ€ter Den Ermittlern zufolge agierte die Gruppe teils gemeinschaftlich, teils einzeln. Das Deliktmuster: Kabel abtrennen, rasch abtransportieren, Weiterverkauf.
đ„ Videoauswertung und Vernehmungen Die Polizei wertete Videoaufnahmen aus und fĂŒhrte zahlreiche Zeugen- sowie Beschuldigtenvernehmungen. So wurden sieben deutsche TatverdĂ€chtige ermittelt.
đ„ Altersstruktur und Haftbefehle Unter den Ermittelten sind eine 35-JĂ€hrige sowie MĂ€nner im Alter von 25, 25, 30, 31, 37 und 41 Jahren. Gegen drei Personen â die 35-JĂ€hrige sowie zwei MĂ€nner im Alter von 25 und 31 Jahren â lagen Haftbefehle vor; sie waren bereits wegen Eigentumsdelikten polizeibekannt und befinden sich nun in einer Justizvollzugsanstalt.
đ¶ Finanzieller Schaden Die Gesamtschadenssumme belĂ€uft sich auf etwa 200.000 Euro.
đĄïž Schutz der Ladeinfrastruktur Der Fall zeigt, wie verletzlich technische Netze im öffentlichen Raum sind. Betreiber sollten konsequent schĂŒtzen â mit robuster Hardware, VideoĂŒberwachung, besserer Beleuchtung und rascher Störungsbeseitigung. Zugleich sind Justiz und Polizei gefordert, WiederholungstĂ€ter spĂŒrbar zu sanktionieren und den Absatzweg fĂŒr Hehlerware, etwa im Schrotthandel, engmaschig zu kontrollieren. Nur wenn Eigentumsschutz, Strafverfolgung und BetreiberprĂ€vention ineinandergreifen, bleibt neue Infrastruktur verlĂ€sslich nutzbar.
đšïž Kommentar der Redaktion Hier wurde nicht nur Kupfer gestohlen, sondern Vertrauen in neue Infrastruktur. Wer Schnelllader lahmlegt, schadet Pendlern und Betrieben â das darf der Rechtsstaat nicht hinnehmen. WiederholungstĂ€ter mĂŒssen konsequent und spĂŒrbar sanktioniert werden; Nachsicht wĂ€re ein falsches Signal. Betreiber haben die Pflicht, ihre Anlagen sichtbar zu hĂ€rten, der Schrotthandel gehört strikt ĂŒberwacht. Ordnung, Eigentumsschutz und die Durchsetzung geltenden Rechts sind Voraussetzung dafĂŒr, dass ElektromobilitĂ€t im Alltag verlĂ€sslich funktioniert.
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