🏰 Millionen-Schaden nach Feuer – Bekennerschreiben aufgetaucht
Regensburg/Donaustauf – Ein verheerendes Feuer hat in der Nacht auf Montag das ehemalige Jagdschloss der Familie Thurn und Taxis bei Donaustauf vollständig zerstört. Das Gebäude, das zuletzt als Clubhaus und Restaurant genutzt wurde, brannte komplett nieder. Der Schaden liegt laut Polizei im Millionenbereich.
Am Dienstag tauchte auf der linksextremen Plattform Indymedia ein Bekennerschreiben auf, in dem sich mutmaßliche Linksextremisten zu der Tat bekannten. Die Polizei Regensburg bestätigte, das Schreiben sei bekannt und werde auf Echtheit geprüft. „Wir ermitteln dennoch in alle Richtungen“, erklärte eine Sprecherin.
📝 Inhalt des Bekennerschreibens
Die Verfasser des Schreibens betonen, das Schloss sei nicht zufällig Ziel gewesen:
- Thurn und Taxis stünden „seit Jahrhunderten für Monarchie, Menschenverachtung und Klassengesellschaft“.
- Besonders Fürstin Gloria von Thurn und Taxis wird namentlich attackiert. Sie residiere „in einem Schloss mit mehr Zimmern als der Buckingham Palace“ und vertrete „reaktionäre Positionen“.
- Bezug genommen wird auf ihre Verteidigung von AfD-Politiker Björn Höcke in einem ARD-Podcast, ihre Abtreibungsgegner-Haltung sowie Kontakte zu internationalen konservativen Akteuren wie Steve Bannon oder Viktor Orbán.
Das Schreiben endet mit einer offenen Drohung: „Wenn du nicht aufhörst mit deiner menschenverachtenden Hetze, brennt das nächste Mal nicht nur dein Golfclub.“ Zudem fordern die Verfasser die Enteignung des Adels in Deutschland und die Umwandlung von Schloss Emmeram in sozialen Wohnraum.
🔗 Verbindung zu „Antifa Ost“-Komplex
Die Täter stellen außerdem einen Bezug zu den Antifa-Ost-Ermittlungen her. In dem Schreiben heißt es: „Unsere Aktion war eine direkte Reaktion auf die Angriffe des Staates auf die Beschuldigten im Antifa Ost/Budapest Komplex. 4 Millionen Euro Schaden für 5 Jahre Haft für Hanna.“
Hintergrund: Eine 30-jährige Kunststudentin aus Nürnberg war im September 2025 in Ungarn zu fünf Jahren Haft verurteilt worden. Sie gilt als zentrale Figur einer Gruppe, die in Budapest mehrere brutale Angriffe auf politische Gegner verübt haben soll.
👮 Polizei ermittelt – technischer Defekt nicht ausgeschlossen
Die Ermittler prüfen derzeit sowohl die Echtheit des Bekennerschreibens als auch andere Brandursachen. Ein technischer Defekt könne nach aktuellem Stand nicht ausgeschlossen werden.
Das bayerische Landeskriminalamt (LKA) ermittelt wegen schwerer Brandstiftung. Politisch motivierte Hintergründe gelten als wahrscheinlich, bleiben jedoch bislang unbestätigt.
⚖️ Einordnung & Bedeutung
Der Anschlag zeigt erneut, wie gefährlich das Umfeld des linksextremen Antifa-Milieus geworden ist. Gewalt gegen Eigentum, gezielte Drohungen gegen Personen und die Rechtfertigung von Brandanschlägen markieren eine neue Eskalationsstufe. Ob das Bekennerschreiben tatsächlich aus der Szene stammt, wird die Polizei in den kommenden Wochen klären müssen.
Klar ist jedoch: Der Angriff auf das Thurn-und-Taxis-Schloss reiht sich ein in eine Serie von Gewalttaten, die unter dem Deckmantel vermeintlicher „Antifaschismus“-Rhetorik den demokratischen Rechtsstaat frontal attackieren.
🗞️ Kommentar: Der Staat verliert die Kontrolle – Antifa-Terror wird verharmlost
Ein Kommentar der Zittauer Zeitung
Wieder einmal brennt in Deutschland ein Stück Kulturgeschichte nieder – und wieder einmal taucht ein Bekennerschreiben der linksextremen Szene auf. Der Brandanschlag auf das Schloss der Familie Thurn und Taxis ist kein „Protest“, keine „symbolische Aktion“, sondern ein Akt des linksextremen Terrors. Wer Menschen bedroht, Eigentum zerstört und offen Enteignungen und Gewalt fordert, attackiert den Rechtsstaat im Kern.
🔥 Brandanschläge statt Argumente
Es ist bezeichnend, wie die selbsternannten Antifaschisten ihre Ideologie rechtfertigen: Mit Hass auf alles Traditionelle, Konservative und Bürgerliche. Wer nicht ins linke Weltbild passt, wird zur Zielscheibe erklärt. Heute ein Schloss, morgen vielleicht ein Unternehmerhaus, übermorgen eine Kirche. Das ist keine „Demonstration“ – das ist politischer Terrorismus.
🏛️ Politik sieht weg – Milliarden für linke Projekte
Die eigentliche Frage lautet: Warum können solche Gruppen überhaupt so offen agieren? Jahrelang hat die Politik den Linksextremismus verharmlost, weggeschaut, ihn sogar indirekt über „Antidiskriminierungsprojekte“ und linke Vereine mitfinanziert. Während Milliarden ins Ausland und in die unkontrollierte Einwanderung fließen, fehlt es an Härte und Konsequenz im eigenen Land.
⚖️ Härte des Rechtsstaats gefragt
Es ist ein Skandal, dass ein Bekennerschreiben auf einer offen linksextremen Plattform wie Indymedia ungestört veröffentlicht werden kann – einer Plattform, die längst hätte verboten werden müssen. Stattdessen wird der Fokus in Politik und Medien lieber auf „rechte Gefahr“ gelenkt, während linke Gewalt immer neue Dimensionen erreicht.
❗ Fazit
Der Anschlag von Donaustauf zeigt: Der Staat verliert die Kontrolle über seine linksextreme Szene. Wer jetzt nicht handelt, riskiert, dass die Antifa ihre Drohungen wahrmacht und beim nächsten Mal tatsächlich Menschen zu Schaden kommen. Deutschland braucht eine konsequente Politik gegen jede Form von Extremismus – und zwar endlich ohne ideologische Scheuklappen.


