Hirschfelde. Hirschfelde wird an diesem Wochenende zum Treffpunkt fĂźr Wissenschaft, Bildung und regionale Zukunftsideen. Vom 29. bis 31. Mai 2026 laden der Verein Zukunft Hirschfelde e. V. und die Hochschule Zittau/GĂśrlitz zu den âZukunftstagen Hirschfelde â Wissenschaft erleben!â ein. Veranstaltungsorte sind der Marktplatz und die historischen Vorlaubenhäuser in Hirschfelde.
Mehr als 500 SchĂźler entdecken Robotik, KI und Zukunftsberufe
Bereits zum Auftakt werden mehr als 500 SchĂźlerinnen und SchĂźler erwartet. Im Mittelpunkt steht das sogenannte FutureLab, eine Lernwerkstatt, in der junge Menschen Berufe, Technologien und Zukunftsthemen praktisch kennenlernen kĂśnnen. Dabei geht es unter anderem um Robotik, kĂźnstliche Intelligenz, 3D-Druck, Energie, Medienkompetenz und technische Innovationen.
Die Zukunftstage wollen nicht nur Wissen vermitteln, sondern Neugier wecken. Kinder und Jugendliche sollen erleben, dass Forschung nicht nur in groĂen Laboren oder weit entfernten Universitäten stattfindet, sondern direkt in der Region sichtbar werden kann.
Marktplatz wird zum offenen Labor
Drei Tage lang verwandeln sich der Hirschfelder Marktplatz und die Vorlaubenhäuser in einen offenen Begegnungsort fßr Wissenschaft, Forschung und gesellschaftlichen Austausch. Geplant sind Experimente, Mitmachangebote, Vorträge, Demonstratoren und Diskussionsrunden fßr alle Generationen.
Damit richtet sich die Veranstaltung nicht nur an SchĂźler und Studierende, sondern ausdrĂźcklich auch an Familien, BĂźrger, Vereine, Unternehmen und Menschen, die sich fĂźr die Zukunft der Oberlausitz interessieren.
Strukturwandel als Chance fĂźr die Region
Hirschfelde steht beispielhaft fßr viele Orte in der Oberlausitz: Die Region hat wirtschaftliche Brßche erlebt, sucht aber zugleich nach neuen Perspektiven. Genau hier setzen die Zukunftstage an. Wissenschaft soll nicht abstrakt bleiben, sondern mit den Fragen des Alltags verbunden werden: Wie verändert kßnstliche Intelligenz die Arbeitswelt? Welche Rolle spielen Energie, Nachhaltigkeit und Bildung fßr die Entwicklung der Lausitz? Und wie kÜnnen ländliche Räume von Forschung und Innovation profitieren?
Die Hochschule Zittau/GÜrlitz bringt dabei wissenschaftliche Perspektiven in die Veranstaltung ein. Zugleich geht es um Dialog: Forschungseinrichtungen, Unternehmen und engagierte Bßrger sollen miteinander ins Gespräch kommen.
Deutsches Zentrum fßr Astrophysik präsentiert sich
Zu den Einrichtungen, die sich in Hirschfelde vorstellen, gehĂśrt auch das Deutsche Zentrum fĂźr Astrophysik. Das DZA ist eines der wichtigsten Zukunftsprojekte fĂźr die Wissenschaftsregion Ostsachsen. Der kĂźnftige Campus entsteht in GĂśrlitz auf dem Kahlbaum-Areal am NeiĂebogen.
Fßr die Region ist das von besonderer Bedeutung: Mit dem DZA wird die Oberlausitz stärker als Forschungsstandort sichtbar. Bei den Zukunftstagen kann das Publikum erfahren, welche Chancen sich daraus fßr Wissenschaft, Wirtschaft, Ausbildung und neue Arbeitsplätze ergeben kÜnnen.
Programm fĂźr Familien, Jugendliche und Interessierte
Am Wochenende stehen neben wissenschaftlichen Angeboten auch Austausch, Begegnung und Kultur im Mittelpunkt. Nach Angaben des Veranstaltungskalenders sind Programmpunkte am Freitag, Sonnabend und Sonntag geplant. Der Marktplatz wird damit nicht nur zum Lernort, sondern auch zum Treffpunkt fĂźr die ganze Region.
Die Zukunftstage zeigen: Wissenschaft muss nicht trocken, fern oder schwer verständlich sein. Sie kann mitten im Ort stattfinden â zwischen Markt, Vorlaubenhäusern, Gesprächen, Experimenten und Menschen, die gemeinsam darĂźber nachdenken, wie die Zukunft der Oberlausitz aussehen kann.


