In Zittau fand am 18. Mai 2026 eine öffentliche Vor-Ort-Begehung im Rahmen des Projekts „wegecheck“ statt. Gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern, Vertretern der Stadtverwaltung sowie dem Verkehrsplanungsbüro SVU Dresden wurden mehrere Problemstellen im Stadtgebiet analysiert. Ziel des Projekts ist es, die Infrastruktur für Fußgänger sicherer und attraktiver zu gestalten.
Fünf Stationen in Zittau untersucht
Die Begehung begann am Klosterplatz und führte über mehrere wichtige Bereiche der Innenstadt bis zum Weberfriedhof. Im Fokus standen dabei:
- zwei Knotenpunkte am Theaterring,
- eine Querungsstelle am Töpferberg,
- die Schulstraße,
- sowie der Klosterplatz.
Vor Ort diskutierten die Teilnehmer konkrete Probleme im Fußverkehr und tauschten Vorschläge zur Verbesserung aus. Besonders das Thema Sicherheit an Kreuzungen und Querungen spielte eine zentrale Rolle.
Stadtentwicklungsgesellschaft lobt Bürgerbeteiligung
Anne Wurm von der Zittauer Stadtentwicklungsgesellschaft zeigte sich nach der Veranstaltung zufrieden:
„Die Begehung hat gezeigt, wie wichtig der direkte Austausch mit den Bürgerinnen und Bürgern ist.“
Nur durch die Rückmeldungen der Einwohner könne besser verstanden werden, wo Gefahrenstellen und Verbesserungsbedarf bestehen.
Das Verkehrsplanungsbüro SVU Dresden wird die Ergebnisse nun auswerten und konkrete Vorschläge zur Verbesserung der Fußverkehrsinfrastruktur in Zittau erarbeiten.
Digitale Beteiligung läuft weiter
Parallel zur Vor-Ort-Begehung startete auch eine digitale Beteiligung. Entlang der rund einen Kilometer langen Strecke vom Klosterplatz über den Klienebergerplatz bis zum Theaterring wurden Schilder mit QR-Codes aufgestellt.
Bürger können dort direkt per Smartphone Hinweise und Anregungen einreichen. Die Beteiligung läuft noch zwei Wochen.
Abschlussveranstaltung im September geplant
Die gesammelten Ergebnisse sollen in den kommenden Monaten ausgewertet und anschließend öffentlich vorgestellt werden. Die Abschlussveranstaltung ist für den 21. September 2026 in Zittau geplant.
Zusätzlich wird ein Abschlussbericht mit konkreten Maßnahmen erstellt und an die Stadtverwaltung übergeben.
Projekt wird durch den Freistaat Sachsen unterstützt
Der „wegecheck“ ist Teil der Arbeitsgemeinschaft sächsischer Kommunen zur Förderung des Rad- und Fußverkehrs „wegebund“. Finanziert wird das Projekt durch Steuermittel auf Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushalts.
Weitere Informationen gibt es unter:


