🧭 Bautzen bündelt Berufsorientierung: Zukunftsnavi vernetzt Unternehmen und Hochschulen

🧭 Einordnung und Termin Am Samstag, 31. Januar 2026, wird das Berufliche Schulzentrum Bautzen zum Treffpunkt von Wirtschaft, Schulen und Studieninteressierten. Auf dem Zukunftsnavi sind rund 130 Aussteller aus Produktion, Handwerk, Pflege und Gesundheit angekündigt. Neu ist in diesem Jahr eine integrierte Hochschulmesse, bei der neun Hochschulen Studienangebote und Zugangsvoraussetzungen erläutern. Der Eintritt ist frei; geöffnet ist von 9 bis 14 Uhr am Standort Schilleranlagen 1.

📈 Zentrale Plattform der Orientierung Die Messe hat sich in der Region als zentrale Plattform der Berufs- und Studienorientierung etabliert. Im Vorjahr lockte das Format rund 1.800 Besucher an – ein Rekord, der die hohe Nachfrage nach direktem Austausch zwischen Betrieben und Nachwuchs bestätigt.

🤝 Getragen vom regionalen Verbund Getragen wird das Zukunftsnavi von einem Zusammenschluss regionaler Partner aus Handwerk, Wirtschaft, Arbeitsverwaltung, Kommune und Hochschule.

  • Kreishandwerkerschaft Bautzen
  • IHK-Geschäftsstelle Bautzen
  • Agentur für Arbeit Bautzen
  • Stadt Bautzen
  • Duale Hochschule Sachsen

🧰 Angebotsspektrum vor Ort Die Bandbreite der Angebote reicht von dualen Ausbildungsgängen bis zu Studienmöglichkeiten. Personalverantwortliche und Studierende stehen für Gespräche bereit und geben Einblicke in Profile, Anforderungen und Perspektiven.

🎓 Neue Hochschulmesse Mit der integrierten Hochschulmesse wird die Orientierungsfunktion erweitert: Neun Hochschulen informieren vor Ort über Profile, Bewerbungsverfahren und Zugänge – ein Baustein, um Übergänge zwischen Schule, Ausbildungsbetrieb und Studium in der Region zu glätten.

🚪 Niederschwelliger Zugang Ort, Uhrzeit und der freie Eintritt unterstreichen den niederschwelligen Charakter des Angebots. Die konzentrierte Öffnungszeit bündelt Aufmerksamkeit und schafft klare Rahmenbedingungen für zielgerichtete Gespräche.

🔎 Einordnung und Ausblick Das Zukunftsnavi setzt auf Nähe statt Broschüren – ein Ansatz, der in Zeiten knapper Fachkräfte und intensiven Standortwettbewerbs überzeugt. Für eine nüchterne Bilanz gilt jedoch ein konservativer Maßstab: Entscheidend ist nicht die Zahl der Gespräche, sondern der Anteil der daraus folgenden Ausbildungsverträge, Studienentscheidungen und langfristigen Bindungen an die Region. Die neue Hochschulmesse ist ein sinnvolles Upgrade. Ob sie neben gesteigerter Sichtbarkeit auch messbar mehr qualifizierte Bewerbungen und Verbleibquoten erzeugt, wird sich erst in den kommenden Monaten zeigen.

🗨️ Kommentar der Redaktion Der direkte Austausch ist der richtige Weg, um Jugendliche und Betriebe zusammenzubringen. Wer Fachkräfte sichern will, muss Präsenz zeigen und Orientierung liefern. Maßstab bleibt jedoch das Ergebnis: unterschriebene Ausbildungsverträge, klare Studienentscheidungen und Bindung an die Region. Die Verantwortlichen sollten die Wirkung der Hochschulmesse konsequent mit harten Kennziffern belegen und bei Bedarf nachschärfen. Sichtbarkeit ist kein Selbstzweck – zählen darf am Ende nur das belastbare Ergebnis.

Quelle: Externe Quelle

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