📰 Bilanz der Schwerpunktkontrollen in Ostsachsen Laut einer am 4. Februar 2026 veröffentlichten Mitteilung der Polizeidirektion Görlitz offenbaren umfassende Schwerpunktkontrollen ein breites Spektrum an Regelverstößen. Die Maßnahmen zielten auf den Schwer- wie den Individualverkehr und legten zahlreiche Mängel sowie Geschwindigkeitsüberschreitungen offen.
🚚 Gewerbekontrollen an der A4 Bei einer gemeinsamen Kontrolle mit dem Bundesamt für Logistik und Mobilität an der Rastanlage Oberlausitz-Nord wurden am 3. Februar sieben Nutzfahrzeuge gestoppt; in sechs Fällen lagen Verstöße vor, darunter Überladung, ungesicherte Ladung und technische Mängel. Ein Sattelanhänger war verkehrsunsicher. Zudem registrierten die Beamten drei Überschreitungen zulässiger Abmessungen, eine Fehlermeldung am Abgassystem und vier Verstöße gegen das Fahrpersonalgesetz. Alle Betroffenen wurden belehrt und angezeigt.
🚓 Geschwindigkeitsüberwachung zwischen Ohorn und Burkau Parallel überwachte die Autobahnpolizei den Abschnitt zwischen Ohorn und Burkau: Von 5.090 erfassten Fahrzeugen überschritten 130 die zulässigen 100 km/h. Spitzenreiter war ein Renault mit 139 km/h; die Folge sind ein Punkt und 200 Euro Bußgeld. Die Zahlen untermauern die Notwendigkeit konsequenter Kontrollen.
🚦 Temposchwerpunkte im Alltag In Hoyerswerda wurden binnen einer Stunde fünf Temposünder gemessen; eine 21-Jährige fuhr 91 km/h bei erlaubten 50 km/h, wofür 260 Euro und zwei Punkte drohen. Auf der B 99 in Hagenwerder registrierten die Beamten bei 648 Messungen 30 Überschreitungen, die Spitze lag bei 78 km/h bei erlaubten 50 km/h.
🧒 Weitere Ereignisse im Überblick Das Lagebild reichte über Verkehrsdelikte hinaus: In Bautzen wurde ein elfjähriges Mädchen bei einer Pkw-Kollision leicht verletzt; zudem wurde in einer Schule Reizgas versprüht.
🚨 Delikte abseits der Geschwindigkeit Weitere Kontrollen deckten Fahren ohne Fahrerlaubnis auf, außerdem wurde ein Atemalkoholwert von 0,86 Promille gemessen und ein Drogenvortest fiel positiv aus.
🔥 Brandgeschehen in Dauban In Dauban entstand bei einem Brand in einem Einfamilienhaus ein Sachschaden von rund 50.000 Euro; zwei Senioren wurden leicht verletzt.
✅ Fazit Die Bilanz zeigt eine anhaltend hohe Quote an Verstößen – besonders bei Ladungssicherung, Technik und Lenkzeiten im gewerblichen Verkehr sowie bei zu hohem Tempo im Alltag. Konsequente, lageangepasste Kontrollen bleiben angezeigt, um Rechtstreue zu schützen und sowohl Verkehrssicherheit als auch öffentliche Ordnung zu stärken.
🗨️ 🗨️ Kommentar der Redaktion Wer Ladung unsicher verstaut, Fahrzeuge technisch vernachlässigt oder Lenkzeiten ignoriert, gefährdet bewusst andere – dafür braucht es spürbare Konsequenzen. Geschwindigkeitslimits sind keine Empfehlung, sondern Grundvoraussetzung für Sicherheit; wer 139 km/h in einer 100er-Zone fährt, riskiert mehr als ein Bußgeld. Der Staat muss Kontrollen nicht erklären, sondern konsequent durchsetzen – im Schwerverkehr wie im Alltag, ohne Ausnahmen. Gleichzeitig liegt Verantwortung bei jedem Einzelnen: Regeln einhalten, Technik in Schuss halten, Pausen respektieren. Weniger Nachsicht, mehr Verbindlichkeit – nur so werden Straßen sicherer und Ordnung bewahrt.
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