📚 Lehrkräfte-Warnstreik erfasst am 28. Januar den Raum Görlitz

📢 Aufruf zum Warnstreik Am Mittwoch, 28. Januar 2026, ruft die Bildungsgewerkschaft GEW Lehrkräfte und weitere Tarifbeschäftigte an öffentlichen Schulen in der Region Görlitz zum Warnstreik auf. Geplant ist eine zentrale Kundgebung um 11.00 Uhr auf dem Marienplatz in Görlitz. Der Aufruf folgt einer Ausweitung der Streikaktionen in Sachsen; die Ankündigung wurde am 19. Januar veröffentlicht.

⚖️ Tarifkontext Der Warnstreik ist Teil der laufenden Länder‑Tarifrunde 2025/26.

💶 Forderungen der GEW Die GEW fordert 7 Prozent mehr Gehalt, mindestens jedoch 300 Euro monatlich. Begründet wird dies mit anhaltendem Kostendruck sowie der Notwendigkeit, den öffentlichen Dienst wettbewerbsfähig zu halten.

🧩 Stand der Verhandlungen Nach Gewerkschaftsangaben ist die zweite Verhandlungsrunde ohne Ergebnis geblieben; von Arbeitgeberseite liegt weiterhin kein substantielles Angebot vor.

🏫 Adressaten Angesprochen sind die im Geltungsbereich des TV‑L Beschäftigten an öffentlichen Schulen, die organisatorisch dem Standort Bautzen des Landesamts für Schule und Bildung zugeordnet sind.

🧾 Organisation vor Ort Neben der Kundgebung in Görlitz sieht der Aufruf unter anderem ein Streikfrühstück von 9.00 bis 10.30 Uhr im Wichernhaus vor. Für Gewerkschaftsmitglieder gibt es praktische Hinweise zur Anreise und zur Kostenerstattung; die Eintragung in Streiklisten erfolgt vor Ort.

🔎 Einordnung und Ausblick Der angekündigte Arbeitskampf erhöht den Druck auf die Arbeitgeberseite, den Tarifkonflikt zügig zu lösen. Aus konservativer Perspektive ist zentral, Tarifautonomie und Haushaltsdisziplin zusammenzuführen. Ein tragfähiger Abschluss muss die Leistungsfähigkeit der Länderhaushalte berücksichtigen und zugleich Planungssicherheit für Schulen, Eltern sowie Schülerinnen und Schüler herstellen. Die nächste Verhandlungsrunde sollte genutzt werden, um ein belastbares Angebot vorzulegen und weitere Unterrichtsausfälle in der Region zu vermeiden.

🗨️ Kommentar der Redaktion Streiks im Schulwesen dürfen nicht zum Normalfall werden. Wer Lohnerhöhungen fordert, muss zugleich die Grenzen der Länderhaushalte akzeptieren. Nötig ist ein Abschluss, der Verlässlichkeit für Unterricht und Familien garantiert, statt neue Ausfälle zu provozieren. Von der Arbeitgeberseite erwarten wir ein finanzierbares, belastbares Angebot; von der Gewerkschaft Maß und Mitte. Weitere Unterrichtsausfälle in der Region müssen konsequent verhindert werden.

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