📰 Zustimmung bröckelt: Die Zustimmung zur schwarz-roten Bundesregierung bröckelt weiter. Laut dem jüngsten Sonntagstrend des Instituts Insa sind 71 Prozent der Befragten mit der Arbeit der Regierung unzufrieden, nur 22 Prozent äußern sich positiv – ein neuer Höchststand der Unzufriedenheit. Die Daten deuten auf ein tiefsitzendes Vertrauensproblem hin.
📊 Einordnung der Messreihe: Die Erhebung gehört zur regelmäßigen Insa-Reihe für die Bild am Sonntag, die die politische Stimmungslage im Wochenrhythmus abbildet. Bemerkenswert ist, dass das aktuelle Niveau der Unzufriedenheit den höchsten Wert seit Amtsantritt der schwarz-roten Koalition markiert. Das Muster bestätigt einen Trend, der sich bereits in den Vormonaten abzeichnete.
🧭 Vertrauen unter Druck: Die ausgewiesenen Werte signalisieren mehr als momentane Verstimmung. Sie verweisen auf ein strukturelles Vertrauensdefizit, das politisches Handeln nachvollziehbar, berechenbar und ergebnisorientiert einfordert.
👤 Personalwerte des Kanzlers: Mit der Arbeit von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) zeigen sich 24 Prozent zufrieden, 67 Prozent unzufrieden. Das unterstreicht, dass auch die Spitzenfigur der Regierung gegen einen Gegenwind in der Bevölkerung arbeitet.
🗳️ Parteipräferenzen im Sonntagstrend: In der Sonntagsfrage liegt die AfD mit 26 Prozent vor der Union mit 24 Prozent und der SPD mit 14 Prozent. Grüne mit 12 Prozent und Linke mit 11 Prozent folgen; FDP mit 4 Prozent und BSW mit 3 Prozent bleiben unter fünf Prozent.
📐 Stichprobe und Fehlertoleranz: Für die Beliebtheitswerte befragte Insa am Donnerstag und Freitag 1005 Personen; für die Sonntagsfrage wurden zwischen Montag und Freitag 1205 Wahlberechtigte interviewt. Die maximale statistische Fehlertoleranz beträgt 3,1 Prozentpunkte.
⚠️ Konsequenzen für Schwarz-Rot: Die Zahlen sind ein Warnsignal für Schwarz-Rot. Wer dauerhafte Mehrheiten anstrebt, muss Prioritäten schärfen, Streit minimieren und Ergebnisse liefern. Aus konservativer Sicht heißt das: solide Haushaltsführung, Stärkung von Sicherheit und Wehrhaftigkeit, verlässliche Entlastung für den Mittelstand sowie eine konsequente, steuerbare Migrationspolitik. Ohne Kursklarheit und ein erkennbares Kompetenzteam droht die Koalition ihre Mitte-Wählerschaft weiter zu verlieren – und damit den politischen Takt an die Opposition abzugeben.
🗨️ Kommentar der Redaktion: Diese Werte sind ein unübersehbares Misstrauensvotum. Die Koalition muss jetzt handeln: Ausgaben priorisieren, Verschwendung stoppen und Sicherheit sowie Wehrhaftigkeit stärken. Der Mittelstand braucht verlässliche Entlastung und planbare Rahmenbedingungen, die Zuwanderung eine konsequente, steuerbare Ordnung. Führung heißt Kursklarheit und ein sichtbares Kompetenzteam, nicht Dauerstreit und Ankündigungspolitik. Wer das nicht liefert, überlässt das Feld der Opposition und verliert die Mitte.


