Seifhennersdorf. Am Sonntag, den 21. September 2025, verwandelt sich das Zentrum der Oberlausitzer Grenzstadt Seifhennersdorf in ein buntes Festgelände. Zum traditionellen Leinewebers Pilzwochenende mit Karaseks Naturmarkt erwartet Besucher von 11 bis 18 Uhr ein abwechslungsreiches Programm zwischen Geschichte, Natur und regionalen Spezialitäten.
🌲 Räuber, Schmuggler und Wilderer
Räuberhauptmann Karasek selbst eröffnet das Spektakel. Bereits am frühen Morgen zieht er mit seinen Spießgesellen in die Wälder, um Schätze zu bergen. Die Ergebnisse dieser Schatzsuche sind in einer großen Pilzschau im Karasek-Museum zu bewundern.
Pilzberater Bernd Meißner erklärt vor Ort, wie man die beliebten Waldfrüchte unterscheidet – in giftige, ungenießbare und essbare Arten.
🛍️ Naturmarkt mit 40 Händlern
Rund 40 Händler aus Sachsen und Nordböhmen präsentieren ihre Produkte. Das Angebot reicht von Wild-, Geflügel- und Fischspezialitäten über Käse, Honig, Obst, Gemüse bis hin zu Pulsnitzer Pfefferkuchen. Auch Kräutererzeugnisse, Zwiebelzöpfe, Seilerwaren, Keramik, Holzspielzeug und Bücher von Oberlausitzer Verlagen werden angeboten.
Eine Schauvorführung zeigt, wie kaltgepresstes Leinöl entsteht. Kinder können eigene Kräuterkissen herstellen und im bunten Treiben „Beutetalern“ nachjagen.
🏛️ Kultur im Bulnheimschen Hof
Im historischen Bulnheimschen Hof mit seinen wertvollen Deckenmalereien lädt die AG Textilland zur Leinen-Stoffbörse. In der großen Blockstube können Besucher bei Kaffee und Kuchen entspannen.
🛡️ Sicherheit durch Karasek
Selbstverständlich wacht Räuberhauptmann Karasek höchstpersönlich darüber, dass auf dem Markt alles geordnet zugeht. Sein Auftritt sorgt für die historische Atmosphäre, die das Fest so besonders macht.
Weitere Infos: 👉 www.karaseks-revier.de
📰 Redaktioneller Kommentar
Seifhennersdorf beweist mit dem Pilzwochenende und Naturmarkt, dass Tradition und Gegenwart wunderbar ineinandergreifen können. Während andernorts Feste verschwinden, lebt hier die Oberlausitzer Kultur – mit Geschichte, Handwerk und regionalem Stolz. Für viele Gäste dürfte es nicht nur ein Ausflug in die Welt der Pilze sein, sondern ein Stück Heimatgefühl.


