DAS NEUSTE

🛒 Bundeskartellamt gibt grünes Licht: China-Riese JD.com übernimmt Saturn & MediaMarkt

Düsseldorf/Bonn. Jetzt ist es offiziell: Der chinesische Online-Handelsriese JD.com steigt bei Ceconomy ein – und damit bei den Elektronikketten MediaMarkt und Saturn. Das Bundeskartellamt hat den Mega-Deal ohne wettbewerbsrechtliche Einwände genehmigt.


💶 Milliarden-Übernahme besiegelt

Die JD.com-Tochter Jingdong Holding Germany GmbH bietet den Aktionären 4,60 Euro pro Aktie – das Unternehmen wird mit 2,23 Milliarden Euro bewertet.
Damit wechselt die Kontrolle über eine der bekanntesten deutschen Einzelhandelsmarken an einen chinesischen Konzern.


⚖️ Bundeskartellamt winkt durch

Behördenchef Andreas Mundt erklärte:

„JD.com ist bislang nur in sehr geringem Umfang in Deutschland aktiv. Der Zusammenschluss gibt keinen Anlass zu wettbewerbsrechtlichen Bedenken.“

Allerdings wies das Bundeskartellamt darauf hin, dass sicherheitspolitische Aspekte noch durch das Bundeswirtschaftsministerium geprüft werden müssten. Auch eine EU-Absegnung ist denkbar.

Brancheninsider gehen aber davon aus, dass der Deal hält.


🏪 Was heißt das für Kunden?

Für die Verbraucher bleibt vorerst alles beim Alten:

  • MediaMarkt & Saturn sollen zunächst unverändert weitergeführt werden.
  • Betriebsvereinbarungen, Tarifverträge und Standorte sind laut JD.com für drei Jahre garantiert.
  • Danach könnte es jedoch zu einer Markenkonsolidierung kommen – sprich: MediaMarkt und Saturn könnten zusammengelegt oder neu ausgerichtet werden.

🚀 JD.com bringt China-Power nach Deutschland

JD.com ist mit 140 Milliarden Euro Jahresumsatz Chinas größter Einzelhändler. Die Firma gilt als Spezialist für E-Commerce und blitzschnelle Lieferketten.

👉 Experten erwarten:

  • Digitale Aufrüstung von MediaMarkt und Saturn
  • Mehr Online-Angebote
  • Bessere Logistik
  • Aggressivere Preise

Damit könnte sich die deutsche Elektronik-Landschaft radikal verändern – und vor allem für kleinere Händler noch härter werden.


📝 Kommentar der Redaktion

⚠️ Wieder einmal verkauft Deutschland ein Stück seiner Wirtschaft an China – und die Politik schaut tatenlos zu.
Ob Hafenbeteiligungen, Autobauer oder jetzt die größten Elektronikketten des Landes: China kauft, wir verkaufen.

Kunden dürfen sich vielleicht über günstigere Preise freuen. Aber die Frage ist: Um welchen Preis?
Denn mit jeder Übernahme wächst die Abhängigkeit von Peking – wirtschaftlich und strategisch.

Die Bundesregierung sollte sich nicht hinter dem Bundeskartellamt verstecken, sondern klare Grenzen beim Ausverkauf deutscher Schlüsselunternehmen setzen.

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