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🚴 Vuelta-Finale im Chaos: Pro-palästinensische Demonstranten erzwingen Abbruch der Schlussetappe

Madrid. Eigentlich sollte die 80. Spanien-Rundfahrt am Sonntag in Madrid in einem großen Finale enden – doch dazu kam es nicht. Pro-palästinensische Aktivisten stürmten die Strecke, rissen Absperrungen nieder und blockierten die Fahrbahn. Die Polizei setzte Tränengas ein, konnte die Lage aber nicht unter Kontrolle bringen. Schließlich entschieden die Organisatoren: Abbruch der Schlussetappe.


🔥 Protest statt Sport

Etwa 56 Kilometer vor dem Ziel eskalierte die Situation: Aktivisten hielten Plakate hoch, zündeten Rauchkörper in den Farben Grün und Rot – und eine Demonstrantin griff sogar nach einem Radprofi und hielt ihn fest. Das Fahrerfeld musste anhalten, die Rennleitung brach ab.

Die Demonstranten skandierten: „Palästina gewinnt die Vuelta!“ – während die Profis direkt in ihre Teambusse zurückkehrten. Ein Etappensieger wurde nicht gekürt, auch die geplante Siegerehrung entfiel.


🏆 Jonas Vingegaard Gesamtsieger

Trotz des chaotischen Endes gibt es einen Gesamtsieger: Jonas Vingegaard vom Team Visma-Lease a Bike. Der Däne, bereits zweifacher Tour-de-France-Sieger, sicherte sich mit einem Vorsprung von 1:16 Minuten auf Joao Almeida (Portugal) seinen ersten Vuelta-Triumph – und damit den dritten Gesamtsieg bei einer großen Rundfahrt.


👮 Polizei-Einsatz in Madrid

Über 1100 Polizisten waren im Einsatz, um die Strecke zu sichern. Doch die Protestierenden drangen an mehreren Stellen durch, skandierten gegen Israel und riefen zum Boykott auf. Tränengas half nur kurz – schließlich ließ die Polizei die Demonstranten gewähren.

Schon in den drei Wochen zuvor war die Vuelta immer wieder Ziel ähnlicher Protestaktionen. Einige Etappen mussten verkürzt werden, doch ein Abbruch blieb bis zum Finale aus.


📝 Fazit

Die Vuelta 2025 wird nicht wegen sportlicher Höchstleistungen, sondern wegen eines chaotischen Abbruchs in Erinnerung bleiben. Der Radsport verliert einen großen Finalmoment – die Politik hat das Rennen überrollt.


🖊️ Kommentar der Redaktion

Der Sport soll verbinden, nicht spalten. Dass politische Aktivisten den Sport missbrauchen und Profis gefährden, ist nicht nur respektlos, sondern ein Angriff auf den Kern des fairen Wettbewerbs. Wer Fahrer festhält, überschreitet eine rote Linie. Der Protest verliert so jede Legitimität – und der Sport bleibt der große Verlierer.

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