🔋 China macht Tempo – und schlägt sogar Kohlepreise
Während Deutschland mit Genehmigungen, Netzanschlüssen und hohen Kosten kämpft, revolutioniert China den Strommarkt mit einem spektakulären Vorstoß: Der staatliche Energiekonzern CEEC schreibt Batteriespeicher mit einer Kapazität von 25 Gigawattstunden aus – zu einem Strompreis von umgerechnet nur 1,5 Cent pro Kilowattstunde. Das ist günstiger als Kohle, Gas und selbst viele Solarprojekte.
💡 Info-Box: Was bedeutet 1,5-Cent-Strom?
In China bieten Batteriehersteller wie CATL und BYD Speicherlösungen an, die ihren Stromspeicherstrom für unter 1,5 Cent/kWh erzeugen können – ohne Subventionen. In Deutschland liegt der Wert aktuell bis zu fünfmal höher.
🇨🇳 Chinas Erfolgsmodell: Massenproduktion & Wettbewerb
China profitiert von drei entscheidenden Vorteilen:
- Skaleneffekte durch riesige Produktionsmengen
- günstige Rohstoffe und kurze Lieferketten
- technologischer Vorsprung in Zellchemie und Speicherelektronik
Die Folge: Speicher mit hoher Kapazität für wenig Geld – und zwar marktgetrieben.
🇩🇪 Deutschlands Problem: Netzanschluss & Bürokratie
In Deutschland dagegen:
- Verzögern langsame Genehmigungsverfahren den Ausbau
- Fehlt es an klaren Marktanreizen
- Blockieren überlastete Netzanschlüsse viele Speicherprojekte
Zwar sind über 200 Gigawatt Batteriespeicher in Planung, doch kaum ein Projekt kommt zügig voran.
🔄 Was Deutschland lernen muss
China zeigt, dass es auch ohne staatliche Subventionen geht – wenn die Rahmenbedingungen stimmen:
- Schnelle Verfahren
- Strommarktzugang für Speicher
- Technologieoffenheit
Wenn Deutschland hier nicht aufholt, drohen massive Nachteile in der Energiewende – trotz hoher Investitionen.
📉 Fazit: 1,5 Cent könnten alles verändern
Was in China gelingt, ist ein Weckruf: Wenn Batteriespeicher so günstig werden, braucht es kein Gas, keine Kohle und keine komplizierten Netzeingriffe mehr. Doch dafür muss auch Deutschland die Blockaden lösen – bevor es zu spät ist.


