🚧 Baubürgermeister Nowak spricht von „erhöhtem Puls“
Das geplante Großprojekt Spreebrücke in Bautzen bleibt weiterhin ungewiss. Auf Nachfrage von Mike Hauschild (Freie Wähler) erklärte Baubürgermeister Heiko Nowak während der letzten Stadtratssitzung vor der Sommerpause:
„Ich kann derzeit nicht sagen, wie es mit der Querung weitergeht.“
Seine Worte spiegeln die Unsicherheit rund um die Finanzierung wider – und die zunehmende Frustration in der Verwaltung.
🗺️ Was ist geplant?
Die Stadt Bautzen will im Zuge des Projekts:
- Eine neue Fuß- und Radbrücke über die Spree errichten
- Den Schliebenparkplatz erweitern und aufwerten
- Die Innenstadt besser anbinden und entlasten
- Touristische und städtebauliche Impulse setzen
💶 14-Millionen-Projekt auf der Warteliste
Die Finanzierung soll aus Mitteln des Strukturwandels erfolgen – konkret über das Investitionsgesetz Kohleregionen. Bis 2038 stehen dem Lausitzer Revier rund 2,4 Milliarden Euro zur Verfügung.
Laut Stadtverwaltung ist das Budget der ersten Förderperiode bereits ausgeschöpft. Die Hoffnung liegt nun auf der zweiten Tranche ab 2027 – doch ob das Brückenprojekt aufgenommen wird, ist völlig unklar.
📊 Finanzielle Rahmendaten im Überblick
Projekttitel | Spreebrücke Bautzen |
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Geplante Fertigstellung | offen (abhängig von Förderzusage) |
Projektumfang | Brückenneubau & Parkplatz-Erweiterung |
Geschätzte Kosten | ca. 14 Millionen Euro |
Fördermittel-Anteil | beantragt aus Strukturwandel-Fonds |
Förderzeitraum | möglich ab 2027 (zweite Förderperiode) |
📌 Fazit: Politisches Geduldsspiel – Hoffnung auf zweite Förderphase
Die Stadt Bautzen will das Projekt realisieren, aber der Ausgang hängt maßgeblich vom politischen Willen auf Landes- und Bundesebene ab. Ob die Spreebrücke ein Symbol für Zukunft oder für Stillstand wird, entscheidet sich frühestens 2027.