🏗️ Neubau an der Allende-Oberschule Die Stadt Bautzen setzt trotz angespannter Rahmenbedingungen ein klares Signal: An der Allende-Oberschule entsteht eine neue Einfeld-Sporthalle, vollständig aus dem städtischen Haushalt finanziert. Die Baukosten betragen 5,4 Millionen Euro; die alte, nahezu 60 Jahre alte Turnhalle wird derzeit abgerissen. Die Eckpunkte wurden am 20. März 2026 bestätigt.
💶 Finanzierung ohne Fördermittel Fördermittel standen für dieses Projekt nicht zur Verfügung, die Stadt trägt die Last allein. Veranschlagt sind 5,4 Millionen Euro, die vollständig aus dem Haushalt der Stadt Bautzen kommen. Damit rückt eine strikte Prioritätensetzung in den Vordergrund: kein Prestige-, sondern ein Nutzbau, der Kernaufgaben wie Schule und Breitensport bedient.
⏱️ Zeitplan und Baufortschritt Der Abriss der alten Halle läuft, die Übergabe des Neubaus ist für den Sommer 2027 anvisiert. Läuft alles nach Plan, kann die Halle fristgerecht bereitgestellt werden.
✂️ Verschlankte Planung Ursprünglich vorgesehene Zuschauerränge sowie eine Mensa wurden gestrichen. Nach Angaben von Projektplaner Kai Michel wird das Budget „so klein wie möglich“ gehalten; die Reduktionen dienen der Realisierbarkeit ohne Zuschüsse.
🤝 Gemeinsame Nutzung Der Neubau ist für den Sportunterricht der Allende-Oberschule vorgesehen, zugleich soll die Halle künftig von Vereinen mitgenutzt werden.
🏛️ Verantwortung und Begleitung Oberbürgermeister Karsten Vogt und Projektplaner Kai Michel begleiten das Vorhaben; entsprechende O‑Töne wurden bereitgestellt.
📌 Fazit und Ausblick Bautzen wählt eine Linie haushalterischer Nüchternheit: bauen, was gebraucht wird – und zwar jetzt. Der Verzicht auf Komfortelemente wie Tribüne und Mensa ist die Kehrseite der Finanzierung ohne Zuschüsse und zugleich Ausdruck fiskalischer Disziplin. Entscheidend wird sein, Termin und Kostenrahmen zu halten und die künftige gemeinsame Nutzung effizient zu organisieren. Gelingt dies, steht am Ende ein belastbares Stück Grundversorgung – kein großes Versprechen, sondern ein solides Versprechen, das eingelöst wird.
🗨️ Kommentar der Redaktion Dieser Kurs ist richtig: Erst die Pflicht, dann die Kür. Eine nüchterne, nutzorientierte Halle ohne Tribüne und Mensa passt zur Lage und schützt den Haushalt. Wer jetzt mehr Komfort fordert, gefährdet Termin und Kostenrahmen. Maßstab müssen die pünktliche Übergabe 2027 und die verlässliche Nutzung durch Schule und Vereine sein. Prestige hat hier keinen Platz; Verlässlichkeit schon.
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