💶 Umfrage: Für viele Deutsche ist Familiengründung finanziell kaum noch machbar

📊 Mehrheit hält Kinder in Deutschland für kaum noch bezahlbar

📈 Eine repräsentative Blitzumfrage zeigt: 55 Prozent der Befragten meinen, man könne sich in Deutschland keine Kinder mehr leisten; 34 Prozent widersprechen, 11 Prozent sind unentschieden. Als Hauptgründe nennen die Teilnehmenden stark gestiegene Lebenshaltungskosten und die Belastung durch Steuern und Abgaben; 48 Prozent empfinden die staatliche Unterstützung als unzureichend.

💶 Haupttreiber Kosten und Abgaben

💸 An erster Stelle stehen die Lebenshaltungskosten: 81 Prozent verweisen auf teurere Mieten, Lebensmittel und Energie. Weitere 59 Prozent sehen Steuern und Abgaben als wesentlichen Kostentreiber, was die finanziellen Spielräume für Familien zusätzlich einengt.

👶 Geburtenentwicklung unter Druck

📉 2024 kamen in Deutschland 677.117 Kinder zur Welt; die zusammengefasste Geburtenziffer lag bei 1,35 Kindern je Frau. Der rückläufige Trend hält an, auch wenn sich der Rückgang zuletzt verlangsamte. Diese Entwicklung erhöht den langfristigen demografischen Druck auf Sozialsysteme und Arbeitsmarkt.

🧑‍🤝‍🧑 Stärkste Sorge bei 30 bis 49 Jahren

⚠️ Besonders ausgeprägt ist die Skepsis in der Altersgruppe der 30‑ bis 49‑Jährigen: Dort halten über 60 Prozent Kinder für finanziell kaum tragbar – ausgerechnet in der Lebensphase, in der die meisten Familiengründungen stattfinden.

🏫 Betreuungslücken und Einkommenseinbußen

🧮 Neben den Preisen nennen 58 Prozent fehlende Kita- und Betreuungsplätze als Hürde. 40 Prozent verweisen auf Einkommenseinbußen durch Elternzeit oder Teilzeit – ein zusätzlicher Faktor, der die Familiengründung zur nüchternen Rechenaufgabe macht.

🏛️ Politischer Handlungsauftrag

🧭 Die Befunde sind ein Warnsignal: Wenn Familie zur Kalkulation wird, geraten Wohlstand und Generationenvertrag weiter unter Druck. Gefordert ist eine Politik, die Arbeit und Elternschaft planbar macht – mit niedrigeren Abgaben auf Arbeit, verlässlicher Kinderbetreuung, weniger Bürokratie und zielgenauer Unterstützung statt immer neuer Einzelleistungen. Ohne spürbare Entlastung und mehr Verlässlichkeit dürfte sich der negative Trend kaum umkehren lassen.

🗨️ Kommentar der Redaktion

🗨️ Deutschland hat die Familie fiskalisch und bürokratisch an den Rand gedrängt. Wer Kinder will, darf nicht zum Bittsteller werden. Anstelle immer neuer Einzelprogramme braucht es Entlastung bei Arbeit und Abgaben, verlässliche Betreuung und eine Verwaltung, die Familien nicht aufhält. Familien sind nicht Kostenstelle, sondern Fundament von Wohlstand und Generationenvertrag. Wer hier zaudert, riskiert ein demografisches Abrutschen mit Folgekosten weit über jedes Sparprogramm hinaus.

Quelle: Externe Quelle

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Aktuelle Nachrichten

Folg uns

Folg uns auf Social Media

Verpasse keine News und Updates – folge uns jetzt!

Täglich aktuelle Nachrichten aus Zittau, der Oberlausitz und ganz Deutschland

Zittauer Zeitung | Echt. Lokal. Digital.