DAS NEUSTE

🚫 Deutsche unerwünscht? Neue Schmierparolen auf Mallorca alarmieren Politik und Anwohner

📰 Neue antideutsche Schmierereien bei Santanyí Im Umland der Gemeinde Santanyí im Südosten Mallorcas sind erneut fremdenfeindliche Parolen aufgetaucht. An mehreren Toren von Privatgrundstücken wurden auf Spanisch verfasste Beschimpfungen entdeckt, darunter der Satz „Raus aus Mallorca, verdammte Deutsche. Wir wollen euch nicht mehr“. Ein örtlicher Stadtrat der Partei Vox verurteilte die Taten scharf. Bereits im vergangenen Jahr hatte es in derselben Gegend ähnliche Vorfälle gegeben.

📍 Tatorte und Wortlaut Nach übereinstimmenden Medienberichten fanden sich die Inschriften an Zufahrten von Luxusanwesen im ländlichen Umfeld Santanyís. Sie zielten ausdrücklich auf Deutsche und forderten sie auf, die Insel zu verlassen. Die Wortwahl und der Ort der Anbringung lassen auf gezielten Vandalismus schließen.

🗣️ Politische Reaktionen Lokale Politiker bezeichneten die Aktionen als „absolut inakzeptabel“ und warnten vor einer weiteren Vergiftung des gesellschaftlichen Klimas. Sie mahnten, die Grenzen des zivilisierten Umgangs seien überschritten, wenn Personen aufgrund ihrer Herkunft pauschal diffamiert und Privateigentum beschädigt werde.

🧭 Hintergrund und Spannungen Santanyí gilt seit Jahren als besonders begehrt bei ausländischen Immobilienkäufern, darunter viele Deutsche. Vor diesem Hintergrund wird die Debatte über Massentourismus, steigende Preise und den Erhalt gewachsener Strukturen immer wieder emotional geführt.

🔁 Wiederkehrendes Muster Der Rückblick auf frühere Schmierereien in derselben Gemeinde, die im Sommer 2025 für Aufsehen sorgten, zeigt, dass es sich nicht um einen Einzelfall handelt. Die Vorfälle stoßen regelmäßig Debatten über Grenzüberschreitungen, Vandalismus und fremdenfeindliche Tendenzen an.

⚖️ Recht und Grenzen Fremdenfeindliche Parolen sind keine Meinungsäußerung, sondern ein Angriff auf den Rechtsstaat und das friedliche Zusammenleben. Wer Eigentum beschädigt und Menschen pauschal diffamiert, überschreitet rote Linien.

🛠️ Erforderliche Schritte Nötig sind nun Aufklärung und klare Konsequenzen, flankiert von politischer Sacharbeit zu den strukturellen Problemen der Insel.

  • Zügige Ermittlung der Täter und strafrechtliche Verfolgung.
  • Sichtbare Folgen für Vandalismus und Hetze.
  • Eine eindeutige Botschaft, dass Fragen wie Wohnraummangel und Fehlentwicklungen im Partytourismus politisch gelöst werden müssen.
  • Keine Toleranz für Hassparolen an Privatgrundstücken.

🗨️ Kommentar der Redaktion Diese Schmierereien sind ein Angriff auf Ordnung und Anstand und haben auf Mallorca keinen Platz. Wer Eigentum beschädigt, bekämpft keine Missstände, sondern den Rechtsstaat. Ein konservatives Gemeinwesen duldet keine Kollektivverunglimpfung von Menschen, die hier leben, arbeiten oder als Gäste beitragen. Politik und Behörden müssen schnell und unmissverständlich handeln, statt Vandalismus zu relativieren. Die berechtigten Debatten über Preise, Wohnraum und Tourismus gehören in Parlamente und Behörden, nicht an Tore von Privatgrundstücken.

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