Görlitz / Berzdorfer See / Landeskrone – Die Region atmet auf: Trotz der spektakulären Festnahme des Unternehmers Stefan Menzel laufen zwei beliebte Freizeitangebote im Raum Görlitz weiter. Die Schifffahrt auf dem Berzdorfer See und der Gastronomiebetrieb auf der Landeskrone bleiben vorerst unbeeinträchtigt.
„E.M.S. Berzdorf“ bleibt auf Kurs
Vergangene Woche wurde bekannt, dass der umstrittene Unternehmer Stefan Menzel wegen des Verdachts auf gewerbsmäßigen Betrug und weiterer Vorwürfe in Untersuchungshaft sitzt. Trotzdem bestätigte der Betreiber der „E.M.S. Berzdorf“, dass der Schiffsverkehr auf dem beliebten Ausflugssee wie gewohnt weitergeführt wird. „Der Fahrplan bleibt bestehen“, heißt es – vorerst.
Zwar war das Fahrgastschiff im Frühjahr negativ aufgefallen, als es bei einer Fahrt „zu nah ans Ufer geriet“ und feststeckte. Dennoch sehen sich die Betreiber in der Lage, den Betrieb weiterhin verantwortungsvoll durchzuführen. Auch von Seiten der Behörden wurde bislang kein Betriebsverbot ausgesprochen.
Landeskrone: Gastronomie offen – neue Pächter übernehmen
Auch auf dem Hausberg von Görlitz, der Landeskrone, gibt es Entwarnung. Zwar war der Imbiss lange Zeit von Menzels Firma verwaltet worden, doch inzwischen haben neue Pächter übernommen. Seit Mai betreibt Patrick Lukoschek den beliebten Imbissstand – und betont: „Die Ermittlungen gegen Herrn Menzel betreffen uns nicht. Wir machen wie geplant weiter.“
Für die Besucher der Landeskrone bedeutet das: Wanderungen und Ausflüge bleiben – samt Verpflegung – möglich.
Hintergrund
Bereich Status
Stefan Menzel Untersuchungshaft seit Juni 2025
Schifffahrt Weiter in Betrieb
Landeskrone-Imbiss Neuer Pächter, geöffnet
Ermittlungen Schwerpunkt: Glücksspiel- & Firmennetzwerk
Fazit
Trotz juristischer Turbulenzen um den Unternehmer Menzel bleibt die Freizeitlandschaft im Raum Görlitz stabil. Die Behörden setzen offenbar auf eine differenzierte Betrachtung – und die Betreiber geben sich bemüht, ihren Teil zum Erhalt des regionalen Angebots zu leisten. Für die Menschen vor Ort und Touristen ist das ein wichtiges Signal: Görlitz bleibt erlebbar.