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🛡️ Europas Weckruf: Macron zweifelt an Trumps Kurs – und warnt vor einem „Wegfegen“ binnen fünf Jahren

🚨 Zuspitzung vor EU-Gipfel Frankreichs Präsident Emmanuel Macron verschärft vor dem anstehenden EU-Gipfel den Ton: Europa stehe an einem Kipppunkt und müsse rasch handeln, sonst könne der Kontinent „in fünf Jahren weggefegt“ werden. Zugleich stellt er die Verlässlichkeit der USA unter Donald Trump offen infrage und mahnt zu größerer Eigenständigkeit der Europäer. Die Aussagen stammen aus einem Interview, das in mehreren europäischen Medien erschienen ist.

🧩 Doppelte Krise als Ausgangslage Macron spricht von einer „doppelten Krise“: wirtschaftlicher Druck aus China und eine wachsende Unberechenbarkeit auf amerikanischer Seite – einschließlich Streitpunkten wie Zöllen und der Grönland-Frage aus der Trump-Ära. Daraus leitet er einen klaren Auftrag ab: Europa dürfe nicht länger Zuschauer sein, sondern müsse zum handelnden Akteur werden. Andernfalls drohe eine „glückliche Unterwerfung“.

🏭 Industriepolitik und Marktzugang In der Industriepolitik fordert Macron, Europas Wirtschaft aktiver zu schützen – nicht als pauschalen Protektionismus, sondern durch eine klare europäische Präferenz dort, wo andere Mächte Märkte abschotten oder Regeln brechen. Ziel sei es, die Wettbewerbsfähigkeit zu sichern und strategische Abhängigkeiten konsequent abzubauen. Der Ansatz verbindet marktwirtschaftliche Offenheit mit robustem Schutz zentraler Wertschöpfungsketten.

💶 Investitionen und Finanzierung Um Sicherheit, Schlüsseltechnologien und den grünen Umbau zu finanzieren, plädiert Macron für gemeinsame europäische Mittel, einschließlich neuer gemeinsamer Schuldtitel „Eurobonds“. Ergänzend sollen private Ersparnisse innerhalb Europas mobilisiert werden. Nur so lasse sich das nötige Investitionstempo erreichen, das Europas Handlungsfähigkeit in zentralen Zukunftsfeldern absichert.

🛡️ Sicherheit und Rüstung Parallel hält Macron an europäischen Großprojekten fest und verknüpft deren Erfolg mit größerer Handlungsfähigkeit in sicherheitsrelevanten Zukunftsfeldern. Europas Leistungsfähigkeit in Verteidigung und Technologie entscheidet mit darüber, ob der Kontinent politisch ernst genommen wird. Sicherheit, industrielle Stärke und technologischer Vorsprung erscheinen in seiner Argumentation als eng verknüpfte Säulen europäischer Souveränität.

📌 Fazit und Weckruf Macrons Appell ist eindeutig und konservativ lesbar: Europa muss seine Interessen nüchtern und eigenständig definieren – mit weniger Naivität, klaren Prioritäten für heimische Wertschöpfung, strafferem Regelwerk und massiven Zukunftsinvestitionen. Die Warnung vor dem „Wegfegen“ ist als Weckruf gemeint: Ohne strategische Autonomie, finanzielle Schlagkraft und industriepolitische Klarheit gerät Europas Stellung in der Welt ins Rutschen. Die transatlantische Partnerschaft bleibt wichtig, ersetzt aber nicht die Pflicht, eigene Substanz und Durchsetzungsfähigkeit aufzubauen.

🗨️ Kommentar der Redaktion Macrons Diagnose ist hart, aber notwendig: Wer Europas Wohlstand und Sicherheit erhalten will, muss jetzt auf Eigenständigkeit setzen. Es braucht klare Schutzmechanismen für heimische Industrie, statt einer Politik der bloßen Marktgläubigkeit. Gemeinsame Finanzinstrumente sind kein Selbstzweck, sondern ein Werkzeug, um militärische, technologische und industrielle Stärke zu ermöglichen. Auf wohlmeinende Zusagen Dritter zu vertrauen, ist keine Strategie – robuste Fähigkeiten in Europa sind es. Europas Platz in der Welt entscheidet sich an der Bereitschaft, Interessen nüchtern zu definieren und entschlossen zu verteidigen.

Quelle: Externe Quelle

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