📰 Einleitung Am 9. Februar 2026 hat der örtliche Gemeinderat den Ausbau der Strandpromenade am Bärwalder See beschlossen. Der bislang schmale Abschnitt wird um rund einen Meter verbreitert, um das Miteinander von Fußgängern, Radfahrern und Inline-Skatern sicherer zu machen. Die Arbeiten sollen nach der Badesaison im Herbst 2026 beginnen; veranschlagt sind etwa 340.000 Euro inklusive neuer Sitzbänke.
🏞️ Hintergrund Der Bärwalder See gilt als größter See in Sachsen und zieht von Jahr zu Jahr mehr Besucher an. Besonders an Wochenenden wird es auf der Flanierstrecke eng. Mit dem nun gefassten Beschluss reagiert die Kommune auf den anhaltenden Freizeitzulauf und die daraus resultierenden Engpässe auf der Uferpromenade.
📍 Abschnitt und Maßnahme Betroffen ist ein etwa 650 Meter langer Abschnitt von der Tourist-Information entlang des Campingplatzes bis zum Strandimbiss. Er wird um rund einen Meter verbreitert, um die Begegnungssituationen zu entschärfen und mehr Bewegungsraum zu schaffen.
🛠️ Zeitplan und Umsetzung Der Zeitplan ist bewusst so gewählt, dass der Baubeginn erst nach der Hauptsaison erfolgt – um Beeinträchtigungen für Anwohner und Gäste kleinzuhalten. Der Start ist für den Herbst 2026 vorgesehen.
💶 Kosten Die Gesamtkosten von rund 340.000 Euro umfassen auch Möblierungselemente wie Bänke. Umgerechnet entspricht das – bei einer Verbreiterung um einen Meter – grob 523 Euro je laufendem Meter beziehungsweise zusätzlichem Quadratmeter, wobei Ausstattung und Baustelleneinrichtung eingerechnet sind.
🔎 Auswirkungen und Ausblick Der Beschluss setzt ein sachliches Signal: Sicherheit und Ordnung auf der viel genutzten Uferpromenade haben Priorität, ohne die Hauptsaison zu belasten. Für eine nachhaltige Wirkung werden eine verlässliche Bauabwicklung, transparente Kostenkontrolle und ein Blick auf künftige Nachrüstbedarfe entlang weiterer Abschnitte entscheidend sein. Ob die Maßnahme den Wochenendandrang spürbar entzerrt, wird sich nach der Umsetzung im Herbst 2026 zeigen.
🗨️ Kommentar der Redaktion Klare Prioritäten sind richtig: Sicherheit geht vor, und der spätere Baubeginn respektiert die Hauptsaison. Gleichwohl sind 340.000 Euro kein Pappenstiel; daher braucht es strikte Kostenkontrolle und eine pünktliche Fertigstellung ohne Nachträge. Öffentliche Mittel verlangen messbaren Nutzen: Wenn der Andrang an Wochenenden nicht spürbar sinkt, dürfen weitere Ausweitungen nicht zur Routine werden. Die Kommune sollte Folgeinvestitionen nur auf Basis belastbarer Erfahrungen entlang weiterer Abschnitte prüfen. Kurz: Erst solide umsetzen, dann nüchtern bewerten – nicht umgekehrt.
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