🏭 Sachsen an der Spitze: Familienunternehmen finden im Freistaat beste Bedingungen – doch Reformdruck bleibt

🏆 Spitzenposition im Bundesländerindex Sachsen erreicht im neuen Bundesländerindex Familienunternehmen 2026 eine Spitzenposition und gilt aktuell als attraktivster Standort unter den deutschen Flächenländern. Das Ergebnis unterstreicht die wirtschaftliche Dynamik des Freistaats und mahnt zugleich, die Standortpolitik verlässlich weiterzuentwickeln. Der sächsische Wirtschaftsressortchef Dirk Panter wertet das Ranking als Anerkennung, warnt jedoch vor Selbstzufriedenheit.

ℹ️ Herausgeber und Methodik Der Bundesländerindex Familienunternehmen wird von der Stiftung Familienunternehmen und Politik herausgegeben und vom ZEW Mannheim wissenschaftlich erstellt. Er vergleicht die Standortqualität der Bundesländer aus Perspektive familiengeführter Betriebe. Bewertet werden die fünf Subindizes Steuern, Arbeit und Humankapital, Finanzierung, Infrastruktur sowie Institutionen. Die aktuelle Ausgabe wurde am 29. Januar 2026 veröffentlicht.

📈 Rangfolge der Flächenländer Im Gesamtranking der Flächenländer führt Sachsen vor Bayern. Dahinter folgen unter anderem Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern, Baden-Württemberg, Brandenburg und Hessen.

⚙️ Stärken und Schwächen Der Freistaat punktet besonders in den Bereichen Finanzierung sowie Arbeit und Humankapital und liegt auch bei der Infrastruktur im vorderen Bereich. Durchschnittlich schneidet Sachsen hingegen bei Steuern und Institutionen ab – ein Hinweis darauf, wo strukturelle Reformen ansetzen sollten.

🏛️ Reaktionen aus Dresden Aus Dresden kommt verhaltener Optimismus: Die Landesregierung sieht in der Platzierung eine Bestätigung ihrer wirtschaftspolitischen Linie. Investitionen in Infrastruktur, Forschung, Fachkräftesicherung und verlässliche Finanzierung gelten als tragende Säulen.

🌍 Wettbewerb um Talente und Unternehmen Zugleich wird betont, dass der Wettbewerb um Unternehmen und Talente längst international geführt wird. Der Freistaat muss in Bildung, Innovation und Transformationsfähigkeit nachlegen, um seine Attraktivität zu sichern.

📌 Handlungsauftrag für die Standortpolitik Sachsen steht 2026 für Familienunternehmen hervorragend da – mit starker industrieller Basis, solider Finanzierungslage und guter Infrastruktur. Das ist ein Wettbewerbsvorteil, aber kein Ruhekissen. Wer den Vorsprung halten will, braucht schlankere Verfahren, verlässliche Rahmenbedingungen und eine konsequente Fachkräfte- und Bildungsoffensive.

🔭 Ausblick Die durchschnittlichen Bewertungen bei Steuern und Institutionen lassen dem Standort aus Sicht vieler Mittelständler langfristig Luft nach oben. Nur wenn Reformen verlässlich umgesetzt und Kernkompetenzen gestärkt werden, wird der aktuelle Spitzenplatz mehr als eine Momentaufnahme sein.

🗨️ Kommentar der Redaktion Ein Spitzenplatz ist Verpflichtung, keine Einladung zum Ausruhen. Sachsen muss nun Prioritäten setzen: Verfahren entschlacken, Planungssicherheit herstellen, Leistungsprinzip in Bildung und Verwaltung stärken. Durchschnitt bei Steuern und Institutionen ist für einen führenden Standort nicht akzeptabel und gehört zügig korrigiert. Wer internationale Spitzenkräfte und Kapital halten will, bietet Stabilität, Berechenbarkeit und schlanke Regeln – nicht wechselnde Experimente. Kontinuität und Disziplin sind jetzt wichtiger als PR.

Quelle: Externe Quelle

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