❄️ Winterglätte in Sachsen: Über 120 Unfälle und Verzögerungen im Fernverkehr

❄️ Überblick Eisglätte und Neuschnee haben von Sonntagabend (25. Januar) auf Montag (26. Januar 2026) in Sachsen die Mobilität spürbar beeinträchtigt. Die Polizei zählte bis in den Vormittag mehr als 120 Unfälle. Im Fernverkehr der Bahn kam es zu Ausfällen und Verspätungen, während die Flughäfen Leipzig/Halle und Dresden weitgehend planmäßig arbeiteten. Der Deutsche Wetterdienst warnte vor anhaltender Glätte.

🌬️ Wetterlage und Prognose Ursache ist ein kleinräumiges Tief, das feuchte, etwas mildere Luft brachte – eine Konstellation, die gefrierende Nässe und Glatteis begünstigt. Der DWD rechnet bis Dienstag mit weiteren Schneefällen und danach erneut mit gefährlichem Überfrieren; zur Wochenmitte wird ein weiteres Tief erwartet.

🛣️ Autobahnen und Sperrungen Auf der A14 bei Grimma überschlug sich am späten Sonntag ein Wagen; die Richtungsfahrbahn Leipzig blieb rund zweieinhalb Stunden gesperrt. Auf der A72 sorgten glatte Steigungen für Probleme. Auf der A4 war der Abschnitt Hainichen–Frankenberg nach einem Unfall mit Verletzten zeitweise dicht.

📍 Ostsachsen In Ostsachsen registrierte die Polizei mehrere Glätteunfälle. In Markersdorf rutschte ein Lkw von der S111, der Fahrer brach sich ein Bein; der Schaden liegt im sechsstelligen Bereich.

🚆 Bahn und Flughäfen In Leipzig störten vereiste Weichen den Nahverkehr. Auch ICE- und IC-Verbindungen Richtung Dresden sowie auf der Relation München–Berlin waren verspätet. Die Flughäfen Leipzig/Halle und Dresden arbeiteten weitgehend planmäßig.

⚠️ Vorsicht und Ausblick Das Winterwetter legt Schwachstellen an Straße und Schiene offen. Polizei und DWD mahnen zur Vorsicht und empfehlen, Fahrten zu prüfen, das Tempo anzupassen und zusätzliche Zeit einzuplanen, damit Verkehr und Versorgung zuverlässig bleiben.

  • Fahrten prüfen
  • Tempo anpassen
  • Zusätzliche Zeit einplanen

🗨️ Kommentar der Redaktion Der Winter ist kein Ausnahmefall, sondern Teil der Realität in Mitteleuropa. Disziplin am Steuer und nüchterne Lagebeurteilung sind das Gebot der Stunde. Wer Routen prüft, Tempo reduziert und Puffer einplant, schützt sich und andere. Gleichzeitig müssen Betreiber von Straßen und Schienen die Betriebsbereitschaft sichern – vereiste Weichen und gesperrte Abschnitte dürfen nicht zur Routine werden. Verlässlichkeit im Verkehr ist eine Frage der Verantwortung, nicht der Ausrede.

Quelle: Externe Quelle

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