📰 Prozessauftakt In Görlitz beginnt am Montag, 26. Januar 2026, der Prozess gegen vier junge Menschen nach einem bewaffneten Übergriff auf einen Obst- und Gemüseladen in der Bautzener Friedrich-Ebert-Straße; ein Fortsetzungstermin ist für den 4. Februar 2026 angesetzt. Die Anklage lautet teils auf besonders schweren Raub, teils auf Beihilfe.
📅 Hintergrund der Tat Die Tat soll sich am Nachmittag des 13. März 2025 ereignet haben. Laut Staatsanwaltschaft stammt das Quartett aus Görlitz, Kamenz und Bautzen. Im Zentrum steht der Vorwurf, dass die Ladeninhaberin im Kassenbereich bedroht und zur Herausgabe von Bargeld gezwungen wurde. Es gilt die Unschuldsvermutung.
🔍 Rekonstruktion des Geschehens Nach dem Betreten des Geschäfts soll ein 19-jähriger Hauptangeklagter eine Softair-Pistole auf die Inhaberin gerichtet und 100 Euro verlangt haben; die Frau übergab das Geld. Ein mutmaßlicher Komplize wartete vor dem Laden und führte nach Angaben der Anklage ein Messer bei sich.
👥 Rollen der Beschuldigten Zudem sollen eine 19-jährige Mitangeklagte und ein 25-jähriger Mitangeklagter beteiligt gewesen sein. Den beiden direkt Tatbeteiligten wird besonders schwerer Raub vorgeworfen; den beiden weiteren Beihilfe.
⚖️ Juristischer Rahmen Das Gericht wird die Rollen der vier Angeklagten klären und die Vorwürfe rechtlich würdigen. Bis zu einem Urteil bleiben die Tatvorwürfe ungeklärt; die Hauptverhandlung soll hierfür die nötige Transparenz schaffen.
⏱️ Verfahrensverlauf Der Prozessauftakt ist für den 26. Januar 2026 terminiert, der Fortsetzungstermin für den 4. Februar 2026. Damit sind die zentralen Termine des Verfahrens gesetzt.
🧾 Kernpunkte auf einen Blick
- Tatzeit: Nachmittag des 13. März 2025
- Ort: Obst- und Gemüseladen in der Bautzener Friedrich-Ebert-Straße
- Angeklagt: Vier junge Menschen aus Görlitz, Kamenz und Bautzen
- Vorwürfe: Besonders schwerer Raub bzw. Beihilfe
- Termine: 26. Januar 2026 Prozessauftakt, 4. Februar 2026 Fortsetzung
🏪 Bedeutung für den Einzelhandel Der Fall beleuchtet die Verwundbarkeit kleiner Einzelhändler und die Bedeutung konsequenter Strafverfolgung.
🗨️ Kommentar der Redaktion Kleine Läden dürfen nicht zum leichten Ziel von Gewalt werden; wer sie bedroht, greift das Rückgrat lokaler Versorgung an. Der Rechtsstaat muss hier sichtbar und zügig handeln, um klare Grenzen zu setzen und Nachahmer abzuschrecken. Milde ist, sofern sich die Vorwürfe bestätigen, ein falsches Signal; spürbare Konsequenzen schützen die Anständigen. Zugleich gilt die Unschuldsvermutung – das Urteil hat allein der Gerichtssaal zu sprechen. Entscheidend ist, dass die Hauptverhandlung die Abläufe lückenlos aufklärt und das Vertrauen der Bürger in Ordnung und Sicherheit stärkt.


