🔥 Förderbandbrand im Lausitzer Tagebau Nochten: Einsatzkräfte verhindern Schlimmeres

🔥 Brand im Förderbereich Am Morgen des 12. Januar 2026 hat im Braunkohletagebau Nochten ein Gurtband an einer Anlage Feuer gefangen. Eine weithin sichtbare Rauchwolke sorgte zwischenzeitlich für Aufmerksamkeit in der Region.

🚒 Einsatzlage und Verletzte Die Werkfeuerwehr der LEAG brachte den Brand unter Kontrolle, die Löscharbeiten dauerten an. Zwei Beschäftigte atmeten Rauch ein und werden medizinisch versorgt.

⚙️ Details zum Brandherd Nach ersten, über dpa verbreiteten Angaben brannte ein Gummiförderband, das üblicherweise Erde zu einem Absetzer transportiert. Als wahrscheinliche Ursache gilt ein technischer Defekt. Zwei Mitarbeiter erlitten bei ersten Löschversuchen leichte Verletzungen.

Auswirkungen auf den Betrieb Weder die Kohleförderung noch die Stromeinspeisung seien beeinträchtigt, hieß es weiter.

🧯 Angaben des Betreibers Der Betreiber bestätigte den Einsatz der eigenen Werkfeuerwehr, die Lage sei stabil. Über mögliche Schäden machte das Unternehmen zunächst keine Angaben; die Brandermittlung läuft.

🏭 Regionale Einordnung Der Tagebau Nochten liegt im Landkreis Görlitz und wird von der Lausitz Energie Bergbau AG betrieben. Das Revier zählt zu den industriellen Knotenpunkten der Lausitz und steht regelmäßig im Fokus energie- und strukturpolitischer Debatten über Versorgungssicherheit, Umweltschutz und regionale Wertschöpfung.

📌 Einordnung und Ausblick Der Vorfall unterstreicht die Verwundbarkeit komplexer Fördertechnik, auch wenn Brand- und Notfallkonzepte greifen. Gefordert sind nun eine zügige und transparente Aufklärung der Ursache sowie belastbare Informationen zur Höhe des Schadens. Für einen industriellen Kernstandort wie die Lausitz gilt: Sicherheit, klare Prozesse und verlässliche Kommunikation sind Voraussetzung, um Vertrauen zu halten und den Betrieb auch in Ausnahmesituationen störungsarm zu sichern.

🗨️ Kommentar der Redaktion In kritischen Infrastrukturen gilt Null-Toleranz gegenüber technischen Ausfällen. LEAG muss die Ursache rasch offenlegen und Konsequenzen ziehen, wo nötig. Versorgungssicherheit und Schutz der Belegschaft stehen an erster Stelle. Wer industrielle Stärke bewahren will, investiert in robuste Anlagen, vorausschauende Wartung und klare Einsatzpläne. Transparenz und Disziplin sind die Grundlage, damit die Lausitz auch in Störfällen verlässlich bleibt.

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