🚨 Eis-Drama bei Lassan: Hund bricht ein, Halterin springt hinterher – Ersthelfer retten beide

🧊 Eisunfall im Hafen von Lassan Im Hafen von Lassan nahe Usedom ist es am Montag, 5. Januar 2026, zu einem gefährlichen Zwischenfall gekommen: Ein Hund brach auf einer zugefrorenen Wasserfläche ein, seine Halterin sprang hinterher. Beide wurden dank schneller Hilfe gerettet; die Frau kam mit Unterkühlung ins Krankenhaus, der Hund überlebte.

📍 Ort und Ablauf Der Hund betrat die vereiste Wasserfläche im Lassaner Hafen und brach ein. Die Halterin versuchte zu helfen und geriet selbst in Lebensgefahr. Noch vor Eintreffen der Feuerwehr zogen Mitarbeiterinnen eines DRK-Pflegedienstes gemeinsam mit Passanten die Frau auf eine Steganlage, auch der Hund konnte geborgen werden.

🚒 Rettungskette Die Freiwillige Feuerwehr übernahm die Erstversorgung und unterstützte bis zur Übergabe an den Rettungsdienst. Anschließend beendeten die Einsatzkräfte den Einsatz. Die zügige Reaktion der Ersthelfer verhinderte Schlimmeres.

🧑‍⚕️ Gesundheitszustand Die Hundehalterin wurde mit Unterkühlung in ein Krankenhaus gebracht. Der Hund blieb am Leben und konnte nach der Rettung in Sicherheit gebracht werden.

⚠️ Hintergrund Gefahren auf Eisflächen Winterliche Kälte täuscht häufig Sicherheit vor. Selbst scheinbar geschlossene Eisdecken sind tückisch, da Strömungen, wechselnde Wassertiefen und Sonneneinstrahlung zu ungleichmäßiger Eisdicke führen. Das Betreten natürlicher Eisflächen ist riskant, sofern keine offizielle Freigabe vorliegt.

🛟 Empfehlungen zur Hilfeleistung Bei Eisunfällen gilt es, besonnen zu handeln und die eigene Sicherheit voranzustellen. Wer einen Einbruch bemerkt, sollte folgende Grundsätze beachten:

  • Notruf wählen und professionelle Hilfe anfordern.
  • Abstand wahren, um keine weiteren Personen zu gefährden.
  • Nur mit Hilfsmitteln wie Seilen, Stangen oder Leitern helfen.
  • Natürliche Eisflächen grundsätzlich erst bei ausgewiesener Freigabe betreten.

🚫 Prävention in Gewässernähe Die Polizei mahnt zur Vorsicht und betont, Hunde in der Nähe von Gewässern anzuleinen. Eisflächen sollten nicht betreten werden, auch wenn sie auf den ersten Blick tragfähig erscheinen.

📌 Fazit Der Vorfall von Lassan zeigt, wie schnell gut gemeinte Hilfe in akute Eigengefährdung umschlagen kann und wie entscheidend Geistesgegenwart sowie Teamarbeit von Ersthelfern sind. Konsequent bleibt die Lehre, zuerst die eigene Sicherheit zu gewährleisten, Rettungsprofis zu alarmieren, Distanz zu wahren und nur mit Hilfsmitteln zu agieren. Wer Eisflächen meidet, Hunde anleint und lokale Warnungen beachtet, reduziert das Risiko für Mensch und Tier erheblich.

🗨️ 🗨️ Kommentar der Redaktion Diese Rettung ging glimpflich aus, doch sie ist eine Mahnung zur Disziplin. Hilfe darf nie in kopflose Selbstgefährdung umschlagen. Regeln schützen Leben, entlasten Einsatzkräfte und sind daher strikt zu befolgen. Hunde gehören in Gewässernähe an die Leine, Eisflächen bleiben tabu ohne ausdrückliche Freigabe. Verantwortungsbewusstsein beginnt vor Ort und im Alltag, nicht erst, wenn etwas passiert.

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