đ§ Lange Sperrung auf kurzer Strecke In Dittelsdorf ist die DorfstraĂe seit dem Herbst 2023 voll gesperrt. Die Baustelle zieht sich Ăźber drei Kalenderjahre, der aktuelle Winter verzĂśgert die Arbeiten erneut. FĂźr Anwohner und Gewerbetreibende bedeutet das Umwege, Zeitverlust und schwindende Akzeptanz.
đď¸ Zuständigkeit und Beginn Zuständig ist der Landkreis GĂśrlitz; betroffen ist die KreisstraĂe K 8632 im Ortsbereich. Die Sperrung begann am 21. August 2023.
đ§ UmleitungsfĂźhrung Der Verkehr wird weiträumig Ăźber die KreisstraĂen K 8633 in Richtung Wittgendorf sowie K 8617 und K 8631 am Schlegeler Kreuz umgeleitet.
đď¸ Auftrag und MaĂnahmen Beauftragt wurde die OSTEG mbH aus Zittau. Die MaĂnahme umfasst den Ersatzneubau von zwei StĂźtzwänden; im Zuge der Gesamtplanung wurde zudem das Wohnhaus Neue Gasse 1 abgebrochen. Als nächster Baustein gehĂśrt der Ersatzneubau einer BrĂźcke (Bauwerk 3) zum Projekt.
âąď¸ Geplanter Ausbau und tatsächliche Dauer Nach Darstellung des Landkreises sollte der anschlieĂende grundhafte Ausbau einschlieĂlich BrĂźcke 2024 umgesetzt werden. Faktisch dauert die Sperrung jedoch Ende 2025 weiter an; die kalte Jahreszeit sorgt erneut fĂźr VerzĂśgerungen.
đ§ Strukturelle Ursachen In engen Dorfkernen treffen auf kleinstem Raum Altbestand, StĂźtzmauern, Leitungen und BrĂźcken aufeinander. Jede Ăberraschung im Baugrund oder Bestand verlängert Fristen und erhĂśht Kosten. Was als punktuelle Sanierung begann, entwickelte sich zu einer komplexen Sequenz von Einzelgewerken, deren Taktung offenkundig nicht robust genug geplant war.
đś Konkrete Auswirkungen Die Folgen spĂźren die BĂźrger täglich, ob beim Schulweg, im Lieferverkehr oder im Ehrenamt. Umwege und Zeitverluste prägen den Alltag und lassen die Akzeptanz weiter sinken.
đ Konservativer Handlungsrahmen Konservative Haushaltspolitik verlangt verlässliche Zeitpläne und klare Prioritäten. FĂźr Dittelsdorf sind ein transparenter Bauzeitenplan, realistische Puffer und wĂśchentliche Fortschrittsberichte geboten. Wo mĂśglich, sollte vor dem Start der nächsten Bauphase eine provisorische Erreichbarkeit gesichert werden. Landkreis und Baufirma schulden den Anwohnern einen belastbaren Endtermin und sichtbare Beschleunigung. Eine kurze StraĂe darf kein Dauerprojekt werden.
đ¨ď¸ Kommentar der Redaktion Diese Baustelle ist kein Naturereignis, sondern ein Steuerungsproblem. Wer Ăśffentliche Mittel verantwortet, muss Termine halten, Puffer realistisch kalkulieren und den Bau so takten, dass der Ort erreichbar bleibt. Der Winter kommt jedes Jahr; wer das nicht einplant, handelt fahrlässig gegenĂźber BĂźrgern und Gewerbe. Jetzt braucht es FĂźhrung, einen klaren Endpunkt und wĂśchentliche Transparenz statt Beschwichtigung. Leistung vor Ausrede: Dittelsdorf verdient Verlässlichkeit, nicht ein Dauerprojekt.


