đď¸ Lagebild Die politische Stimmung in Deutschland bleibt volatil. Die jĂźngste Insa-Erhebung bringt vor allem fĂźr das Kanzleramt schlechte Nachrichten: Die Zustimmung zu Friedrich Merz sinkt, die schwarz-rote Bundesregierung verliert weiter Vertrauen. Einzig die GrĂźnen verbuchen in der Sonntagsfrage einen kleinen Zuwachs.
đ§ Hintergrund und Einordnung Der wĂśchentliche Sonntagstrend des Instituts Insa misst regelmäĂig die parteipolitischen Präferenzen und Stimmungswerte fĂźhrender Akteure. In der aktuellen Erhebung verharren die meisten Parteien auf dem Niveau der Vorwoche. Auffällig ist, dass die Unzufriedenheit mit Kanzler und Regierung inzwischen ein strukturelles Problem zu werden droht â ein Warnsignal fĂźr die Handlungsfähigkeit der Koalition.
đłď¸ Parteienwerte Im aktuellen Trend kommt die AfD auf 26 Prozent, die Union auf 24 Prozent, die SPD auf 14 Prozent und die GrĂźnen auf 12 Prozent. Die Linke erreicht 11 Prozent, BSW und FDP jeweils 4 Prozent, Sonstige 5 Prozent. Damit legen allein die GrĂźnen zu, alle anderen Werte bleiben unverändert.
đ Zufriedenheit mit Kanzler und Regierung Mit der Arbeit von Bundeskanzler Friedrich Merz sind 22 Prozent zufrieden und 66 Prozent unzufrieden. Mit der Regierung insgesamt zeigen sich 21 Prozent zufrieden und 69 Prozent unzufrieden. Der Trend fĂźr den Kanzler deutet damit weiter nach unten.
đ¤ Kanzlerpräferenz bei Direktwahl Bei einer Direktwahl käme Alice Weidel auf 26 Prozent, Friedrich Merz auf 20 Prozent und Lars Klingbeil auf 12 Prozent. 31 Prozent wĂźrden keinen davon wählen. Die Werte unterstreichen die wachsende Distanz vieler Wähler zu den Spitzenkandidaten.
đď¸ Folgen fĂźr die Regierungsarbeit Die anhaltende Unzufriedenheit mit Kanzler und Kabinett signalisiert schwindende Bindungskraft der schwarz-roten Koalition. Politische Spielräume drohen enger zu werden, Kompromisse schwieriger. FĂźr die Handlungsfähigkeit ist das ein klarer Weckruf.
âď¸ Prioritäten einer konservativen RegierungsfĂźhrung Gefordert sind klare Schwerpunkte, sichtbare Ergebnisse und verlässliche Umsetzung. Kommunikationsstärke allein genĂźgt nicht; gefragt sind Resultate in sicherheitsrelevanten und wirtschaftlichen Kernfeldern.
- Sicherheit im Inneren und an den Grenzen
- Steuerung der Einwanderung
- Stärkung wirtschaftlicher Dynamik
- Solide Staatsfinanzen
đ Bewegung an den Rändern Das kleine Plus der GrĂźnen ist noch kein Trend, deutet aber auf Bewegung am Rand der Lager hin. Setzt sich der Vertrauensverlust fort, droht Schwarz-Rot weiter an Bindungskraft zu verlieren â mit wachsendem Raum fĂźr Protestparteien.
đ¨ď¸ Kommentar der Redaktion Diese Umfrage ist eine Mahnung zur RĂźckkehr zu Ordnung, MaĂ und Verlässlichkeit. Wer regiert, muss liefern, nicht moderieren. Sicherheit stärken, Migration steuern, Leistung belohnen und Haushalte konsolidieren â das ist der Kern konservativer Verantwortung. Parteitaktik und symbolische Projekte sind Luxus, den sich eine verunsicherte Republik nicht leisten kann. Die Zeit der AnkĂźndigungen ist vorbei, die BĂźrger erwarten Ergebnisse.


