🇩🇪 Dauerbeflaggung in Burkau: Gemeinderat setzt auf Deutschland- und Sachsenfahne

📰 Beschluss gefasst Die Gemeinde Burkau im Landkreis Bautzen wird ihr Verwaltungsgebäude künftig dauerhaft mit der Deutschland- und der Sachsenflagge beflaggen. Der Gemeinderat stimmte am 17. Dezember 2025 einem entsprechenden Antrag von Bürgermeister Sebastian Hein zu. Auslöser der Debatte war ein Vorstoß der AfD-Fraktion, die zudem einen eigenen Antrag eingebracht hatte. Zusätzliche Investitionen sind nicht erforderlich; die nötigen Masten sind bereits vorhanden.

🏛️ Mehrheit folgt Bürgermeister In Burkau beschloss der Gemeinderat ausdrücklich, die Bundes- und die Landesflagge dauerhaft am Gemeindeamt zu zeigen. Die Ratsmehrheit folgte damit dem Antrag des Bürgermeisters, nachdem die AfD das Thema auf die Tagesordnung gebracht hatte.

📜 Rechtsgrundlage in Sachsen Die Beflaggung öffentlicher Gebäude ist in Sachsen durch eine Verwaltungsvorschrift geregelt, die regelmäßige Beflaggungstage sowie Reihenfolgen und Kombinationen der Flaggen festlegt. Ständig beflaggt werden die Dienstgebäude der obersten Landesbehörden; Kommunen orientieren sich häufig an diesen Standards.

  • Vorgesehen ist neben Bundes- und Landesflagge – sofern technisch möglich – auch die Europaflagge.
  • In sorbischen Siedlungsgebieten kann zusätzlich die sorbische Flagge geführt werden.
  • In der Oberlausitz wehen vor einigen Rathäusern bereits Deutschland-, Sachsen- und Europaflaggen; mancherorts kommt die sorbische hinzu.

⚙️ Umsetzung nach sächsischen Vorgaben Für die praktische Umsetzung gelten die üblichen sächsischen Regeln zur Beflaggung – etwa die Reihenfolge der Flaggen und die Nutzung senkrechter Masten. Die Gemeinde hebt hervor, dass die baulichen Voraussetzungen gegeben sind; Mehrkosten entstehen durch die Entscheidung nicht.

🚩 Sichtbares Bekenntnis Mit der Dauerbeflaggung reiht sich Burkau in eine verbreitete Praxis sächsischer Kommunen ein und betont sichtbar die staatlichen Symbole von Bund und Land. Das Signal ist klar, die Umsetzung unaufwendig.

🔎 Ausblick auf mögliche Ergänzungen Offen bleibt, ob sich der Gemeinderat künftig der Frage einer zusätzlichen Europaflagge oder einer sorbischen Flagge widmen will. Fürs Erste setzt Burkau auf bewusste Zurückhaltung: national und landesbezogen, ohne Zusatzzeichen.

🗨️ Kommentar der Redaktion Die Entscheidung ist richtig und konsequent: Staatliche Gebäude sollen die Hoheit von Bund und Land sichtbar machen. Eine klare, dauerhafte Beflaggung stärkt Ordnung, Identität und Verlässlichkeit im öffentlichen Raum. Dass keine zusätzlichen Kosten entstehen, zeigt Pragmatismus statt teurer Symbolpolitik. Zusätzliche Flaggen können im Einzelfall geprüft werden, müssen aber den Vorrang von Bundes- und Landesfarben respektieren und klaren Regeln folgen. Burkau setzt damit ein nüchternes, richtungsweisendes Zeichen: weniger Gesten, mehr Klarheit. Wer staatliche Zeichen relativiert, schwächt am Ende die verbindende Ordnung.

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