🚨 Alarmruf aus Sachsens Handwerk Sachsens Handwerk schlägt Alarm: Steigende Rohstoffpreise, eine schwächere private Nachfrage und geopolitische Risiken setzen den Betrieben spürbar zu. Der Sächsische Handwerkstag fordert von der Bundesregierung eine stringente Strategie, um die Dynamik steigender Kosten zu bremsen und die Wettbewerbsfähigkeit zu sichern.
🌍 Geopolitische Belastungen und teure Vorleistungen Als Auslöser und Verstärker der Belastungen nennt die Handwerksführung den anhaltenden Konflikt im Nahen Osten sowie verteuerte Vorleistungen, besonders bei Metallen wie Aluminium. Steigende Einkaufskosten treiben die Inflation, während Aufträge aus dem Privatsektor verhaltener ausfallen. Diese Kombination drückt die Margen vieler Betriebe bereits spürbar.
📈 Gefährliche Kostenspirale Uwe Nostitz, Präsident des Sächsischen Handwerkstages, warnt vor einer Kostenspirale, die auf Kundenpreise durchschlägt und handwerkliche Leistungen für breite Bevölkerungsschichten unerschwinglich machen könnte. Ohne Gegensteuern droht eine Verschärfung des Preisdrucks quer durch die Gewerke.
🧰 Konkrete Entlastungen gefordert Gefordert werden kurzfristige Entlastungen: niedrigere Steuern auf Kraftstoffe sowie rasche, praxistaugliche Reformen in den Bereichen Energie, Sozialabgaben und Bürokratie. Ziel ist es, Kosten zu senken, Spielräume zu sichern und Preisauftriebe zu begrenzen.
📉 Risiko für Nachfrage und Investitionen Bleiben die Impulse aus, drohen weitere Preisanhebungen, die die private Nachfrage zusätzlich dämpfen. Auch die Investitionsbereitschaft würde leiden, was die wirtschaftliche Dynamik im Handwerk weiter schwächt.
🧭 Weckruf an die Politik Die Signale aus Sachsen sind ein Weckruf: Ohne klare Prioritäten – Kosten senken, Planungssicherheit erhöhen, Bürokratie abbauen – verliert das Handwerk an Substanz. Ein entschlossener Kurswechsel könnte den Preisdruck lindern und die Binnenkonjunktur stützen. Untätigkeit hingegen verfestigt eine Dynamik aus steigenden Inputkosten, weitergereichten Preisen und nachlassender Nachfrage – zum Nachteil von Mittelstand, Beschäftigten und Verbrauchern.
🗨️ Kommentar der Redaktion Der Befund ist eindeutig: Die Politik muss jetzt die Kostenbremse ziehen und verlässliche Rahmen setzen. Niedrigere Steuern auf Kraftstoffe, weniger Bürokratie und praxistaugliche Reformen in der Energie- und Abgabenlandschaft sind überfällig. Wer zaudert, riskiert eine Erosion des Rückgrats der deutschen Wirtschaft, des Handwerks. Ideologische Nebenkriegsschauplätze können warten; Priorität hat die Sicherung von Wettbewerbsfähigkeit und Planungssicherheit. Handeln statt Ankündigen ist das Gebot der Stunde.


