📰 Ernennung in Berlin Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner hat am 18. März 2026 den Dresdner Unternehmer Matthias Hundt zum Chief Digital Officer und Staatssekretär für Digitalisierung und Verwaltungsmodernisierung berufen. Hundt folgt auf Martina Klement, die als Wirtschaftsministerin ins Kabinett in Potsdam gewechselt ist. Der neue CDO soll die Modernisierung der Berliner Verwaltung beschleunigen und die Arbeit seiner Vorgängerin fortführen.
🏛️ Bündelung der Verantwortung Mit der Personalie bündelt der Senat Verantwortung in der Senatskanzlei: Der CDO ist als Staatssekretär direkt für Digitalisierung und Verwaltungsmodernisierung zuständig. An diesem Posten muss sich die Hauptstadt im Alltag der Bürger messen lassen. Wegner verbindet die Ernennung mit einem klaren Auftrag: E‑Government ausbauen, IT‑Sicherheit stärken und kritische Infrastrukturen schützen. Hundt betont, Berlin habe das Potenzial, eine führende Rolle bei der Verwaltungsdigitalisierung einzunehmen.
👤 Profil des neuen Amtsinhabers Hundt, 57, stammt aus Dresden. Nach einer Ausbildung zum Werkzeugmacher studierte er Betriebswirtschaft. Beruflich führte ihn sein Weg in die Digitalwirtschaft: Seit 2019 ist er Geschäftsführer der Sachsen Digital Solutions GmbH; zuvor war er Prokurist und Mitglied der Geschäftsleitung der Dresden Information GmbH.
⚙️ Formale Ernennung und erster Kurs Wegner ernannte ihn am Vormittag des 18. März, die Senatskanzlei gab die Personalie bekannt. In ersten Aussagen skizzierte Hundt einen Kurs, der Schnelligkeit, Effizienz und konsequente Digitalisierung in den Mittelpunkt stellt. Dazu zählen der praxisnahe Ausbau von Online‑Diensten sowie robuste Sicherheitsstandards zum Schutz sensibler Daten und der städtischen Infrastruktur.
🎯 Erwartungen und Zielbild Die Erwartungen sind hoch – und sie sind berechtigt. Berlin braucht keine weiteren Ankündigungen, sondern belastbare Ergebnisse: spürbar kürzere Wege für Bürger und Unternehmen, verlässliche digitale Verfahren, stabile IT‑Grundlagen. Entscheidend wird, ob Hundt in der komplexen Berliner Behördenlandschaft Prioritäten setzt, Zuständigkeiten bündelt und Projekte mit messbaren Etappen vorantreibt.
🛡️ Konservative Maßstäbe Öffentliche IT erst sichern, dann skalieren – dieser Grundsatz gilt. Budgets sind diszipliniert einzusetzen, Verantwortlichkeit ist zu stärken. Ein Kurs, der Sicherheit, Effizienz und klare Zuständigkeiten verbindet, schafft Vertrauen und Wirkung.
🔭 Ausblick Gelingt der Kurswechsel, könnte Berlin zum Vorreiter werden. Scheitert er, bleibt die Modernisierung Flickwerk – mit Kosten in Zeit, Geld und Vertrauen der Bürger. Der Maßstab ist der Alltag: funktionsfähige Verfahren, stabile Systeme, spürbare Entlastung für Verwaltung und Nutzer.
🗨️ Kommentar der Redaktion Berlin braucht jetzt Führung, nicht Folien. Der Auftrag ist klar: E‑Government ausbauen, IT‑Sicherheit voranstellen, kritische Infrastrukturen hart absichern. Erst wenn Systeme zuverlässig laufen, darf skaliert werden – ohne Ausnahme. Budgets sind strikt zu priorisieren, Verantwortungen eindeutig zuzuweisen und Meilensteine verbindlich zu machen. Wer liefert, bleibt; wer bremst, geht. Nur so wird aus Ankündigungen endlich Verwaltungspraxis.
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