🛠️ Zittau feiert Gesellen: 130 neue Fachkräfte für den Landkreis Görlitz

🏛️ Feierlicher Auftakt in Zittau Am 14. März 2026 sind im Gerhart-Hauptmann-Theater in Zittau rund 130 junge Handwerkerinnen und Handwerker feierlich in den Gesellenstand erhoben worden; die Freisprechung begann um 10:30 Uhr.

👥 Prominente Erwartungen und Auszeichnungen Erwartet wurde auch Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer; zudem ehrte die Handwerkskammer Dresden zwei vorbildliche Ausbildungsbetriebe.

🔧 Breite Palette an Gewerken Die Absolventinnen und Absolventen stammen aus Betrieben unter anderem der Sanitär-, Elektro-, Metall-, Maler- und Kfz-Gewerke im Landkreis Görlitz.

📈 Positive Ausbildungstrends in Ostsachsen Bis Ende Oktober 2025 wurden im Kammerbezirk Dresden 2.282 neue Ausbildungsverträge registriert—rund sechs Prozent mehr als im Vorjahr und damit der stärkste Oktoberstand der vergangenen zehn Jahre.

🛠️ Besonders gefragte Berufe Hohe Nachfrage verzeichneten Kfz-Mechatroniker, Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik, Elektroniker, Tischler, Friseure, Fachverkäufer im Lebensmittelhandwerk, Maler und Lackierer sowie Dachdecker.

🏗️ Wertschöpfung durch Praxis und Abschluss Die Zittauer Veranstaltung setzt ein Zeichen: Wer Gesellenbrief und Praxiserfahrung vereint, stärkt unmittelbar die regionale Wertschöpfung—vom Bauhandwerk bis zu technischen Dienstleistern.

🗣️ Selbstverantwortung als Leitmotiv Kreishandwerksmeister Marcel Schulze betonte die persönliche und wirtschaftliche Tragweite: „Die Gesellenfreisprechung steht für den Schritt in die Eigenverantwortung und die berufliche Zukunft im Handwerk.“

🏅 Ausbildung als Standortfaktor Die Auszeichnung zweier Ausbildungsbetriebe durch die Handwerkskammer Dresden unterstreicht, dass qualitätsorientierte Ausbildung ein Standortfaktor ist—gerade in einem Flächenlandkreis mit ländlich geprägten Räumen und langen Wegen.

⚖️ Nüchterner Blick auf strukturelle Aufgaben Die jüngsten Zuwächse bei neuen Lehrverträgen sind erfreulich, ersetzen aber nicht planbare Rahmenbedingungen, weniger Bürokratie, verlässliche Berufsorientierung an Schulen und moderne Ausbildungsordnungen; mit Blick auf demografischen Wandel und Wettbewerbsbelastungen bleibt es Aufgabe der Politik, diese Weichen dauerhaft richtig zu stellen.

🚀 Schwung halten Die Freisprechung in Zittau bringt dem Handwerk im Kreis Görlitz greifbare Verstärkung—ein gutes Signal in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten; nun gilt es, Attraktivität der Ausbildung zu sichern, Exzellenz zu belohnen und junge Gesellen zügig in qualifizierte Beschäftigung zu führen, damit aus der feierlichen Bühne ein dauerhafter Wettbewerbsvorteil für die Region wird.

🗨️ Kommentar der Redaktion Handwerk braucht Verlässlichkeit, nicht Showeffekte. Wer ausbildet und Leistung fordert, verdient weniger Bürokratie und klare Regeln statt wechselnder Signale. Die Politik ist in der Pflicht, Rahmen zu setzen, die jungen Gesellen den schnellen Weg in produktive Arbeit ermöglichen. Orientierung an Bedarf, Disziplin im Vollzug und Respekt vor dem dualen System sind jetzt wichtiger als neue Projekte. Nur so wird aus diesem guten Tag in Zittau nachhaltige Stärke für den Landkreis. Wer das ignoriert, verspielt Chancen, bevor sie sich entfalten.

Quelle: Externe Quelle

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