🎭 Auftakt in Dresden Vom 11. bis 15. März 2026 richtet Dresden die Tanzplattform Deutschland aus, das zentrale Forum des zeitgenössischen Tanzes. Eine Jury sichtete rund 550 Produktionen und wählte 13 Arbeiten für das Festival aus, das in mehreren Häusern der Stadt gezeigt wird. Damit rückt die Elbestadt in der kommenden Woche erneut in den Fokus der bundesweiten Tanzszene.
🩰 Profil und Auswahl Die Kuratierung bündelt 13 Produktionen aus einer Sichtung von rund 550 Beiträgen. Gezeigt werden die ausgewählten Arbeiten stadtweit in unterschiedlichen Spielstätten.
🕰️ Historischer Kontext Die Tanzplattform Deutschland existiert seit 1994 und bietet im Zwei-Jahres-Takt einen Überblick über Entwicklungen und Strömungen im zeitgenössischen Tanz. Der Austragungsort wechselt; Dresden war zuletzt 2012 Gastgeber. Mit der erneuten Ausrichtung unterstreicht die Stadt ihre Tradition als Standort bedeutender Tanzinstitutionen.
🏛️ Veranstalter und Spielorte Veranstalter ist HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste. Neben dem Festspielhaus beteiligen sich Staatsschauspiel Dresden, Staatsoperette, Theater Junge Generation, Societaetstheater und Villa Wigman.
- Staatsschauspiel Dresden
- Staatsoperette
- Theater Junge Generation
- Societaetstheater
- Villa Wigman
💬 Begleitprogramm Ein Begleitprogramm unter dem Titel „Plattform Plus“ vertieft den fachlichen Austausch.
💶 Förderung und kulturpolitische Akzente Die sächsische Staatsregierung unterstützt das Festival mit insgesamt 209.000 Euro. Kulturministerin Barbara Klepsch (CDU) sprach von einem Bekenntnis zu einer „besonderen Kunstform“ und verwies auf Dresdner Traditionen um Emile Jaques-Dalcroze, Mary Wigman und Gret Palucca.
📅 Ablauf der Festivalwoche Die Festivalwoche läuft von Mittwoch bis Sonntag, konkret vom 11. bis 15. März.
🔎 Fazit und Ausblick Dresden setzt mit der Tanzplattform Deutschland ein kulturpolitisch sichtbares Zeichen – inhaltlich breit aufgestellt, organisatorisch stadtweit verankert und mit klarer öffentlicher Förderung. Angesichts knapper Kulturetats ist dies kein Selbstläufer: Entscheidend wird sein, ob das kuratierte Programm die angekündigte „Spitze“ einlöst, ein überregionales Publikum anzieht und über die Festivalwoche hinaus Impulse für Dresdens Tanzszene hinterlässt.
🗨️ Kommentar der Redaktion Öffentliche Mittel verpflichten zu Qualität und Maß. 209.000 Euro sind nur dann gut investiert, wenn Exzellenz sichtbar wird und der Anspruch der „Spitze“ nicht zur Floskel verkommt. Gerade in Zeiten knapper Kulturetats zählt die Konzentration auf Substanz statt Beliebigkeit. Die Stadt hat die Bühne bereitet, nun müssen Kuratierung und Häuser liefern. Ein Festival, das überregional tragen will, braucht klare künstlerische Handschrift und Disziplin im Ergebnis.
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