BSW-Abgeordnete laden Bürger zur Diskussion über möglichen NATO-Verteidigungsplan ein
Niesky. Welche möglichen Auswirkungen könnte der sogenannte Operationsplan Deutschland auf Sachsen haben? Mit dieser Frage beschäftigt sich eine öffentliche Informations- und Diskussionsveranstaltung am 19. März 2026 in Niesky.
Zu der Veranstaltung lädt der Landtagsabgeordnete Jens Hentschel-Thöricht (Bündnis Sahra Wagenknecht – Vernunft und Gerechtigkeit) ein. Beginn ist um 17 Uhr im Bürgerhaus Niesky im Raum „Spreetal“.
Als Gast wird der ebenfalls im Sächsischer Landtag vertretene Abgeordnete Nico Rudolph erwartet. Rudolph war maßgeblich an der Erarbeitung einer umfangreichen parlamentarischen Anfrage zum Operationsplan Deutschland beteiligt.
Mit mehr als 170 Fragen an die Staatsregierung wollte die BSW-Fraktion im Landtag klären, welche möglichen Auswirkungen der militärisch-zivile Verteidigungsplan auf Infrastruktur, Kommunen und Bevölkerung im Freistaat haben könnte.
„Viele Details des OPLAN DEU sind als geheim eingestuft – doch klar ist, dass der Plan weitreichende Folgen für das zivile Leben haben kann“, erklärt Hentschel-Thöricht. Dabei gehe es unter anderem um Fragen der Daseinsvorsorge, der Energieversorgung, des Katastrophenschutzes sowie mögliche Auswirkungen auf Grundrechte.
Im Rahmen der Veranstaltung wollen die beiden Abgeordneten die Ergebnisse ihrer Anfrage vorstellen, offene Fragen erläutern und mögliche Konsequenzen für Sachsen diskutieren. Anschließend ist eine Fragerunde mit Bürgerinnen und Bürgern geplant.
Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Veranstaltungsdaten
Datum: Donnerstag, 19. März 2026
Uhrzeit: 17:00 Uhr
Ort: Bürgerhaus Niesky – Raum „Spreetal“
Adresse: Muskauer Straße 31/35, 02906 Niesky
Redaktioneller Hinweis
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