🛡️ Schenk pocht auf verlässliche Ukraine-Unterstützung – Zeugnisse aus russischer Gefangenschaft erschüttern Dresden

📰 Klarheit statt Müdigkeit

🧭 Der sächsische CDU-Europaparlamentarier Oliver Schenk hat am 27. Februar 2026 eindringlich zu einer verlässlichen Fortführung der Ukraine-Hilfe aufgerufen und vor politischer Ermüdung im vierten Kriegsjahr gewarnt. Er mahnte, Europa müsse „klar bleiben“. In Dresden berichteten zeitgleich ehemalige ukrainische Kriegsgefangene von Hunger, Folter und bleibenden Traumata – Berichte, die die Dringlichkeit der Unterstützung unterstreichen.

🛡️ Strategische und moralische Pflicht

🧩 Für Schenk ist die Unterstützung der Ukraine sowohl strategische Notwendigkeit als auch moralische Verpflichtung Europas. Es gehe nicht nur um die territoriale Integrität der Ukraine, sondern um die Grundfrage, ob auf dem Kontinent Rechtmäßigkeit oder das Recht des Stärkeren gelte. Neutralität gegenüber einem Angriffskrieg komme für die EU nicht infrage; im Europäischen Parlament bestehe weiterhin eine breite Mehrheit der Solidarität.

🏛️ Realistische EU-Perspektive

📈 Schenk dämpfte zugleich Erwartungen an einen raschen EU-Beitritt Kiews. Die Ukraine habe unter widrigsten Bedingungen Reformen angestoßen, doch blieben Rechtsstaatlichkeit, Korruptionsbekämpfung und institutionelle Stabilität entscheidende Hürden.

🔗 Realistisch sei ein beschleunigter Integrationsprozess mit konkreten Zwischenschritten – nicht die schnelle Vollmitgliedschaft. Das Ziel: messbare Fortschritte ohne falsche Versprechungen, verbunden mit dauerhaftem politischen Rückhalt.

🧾 Der Krieg bekommt Gesichter

🍞 Im Sächsischen Landtag schilderten ehemalige ukrainische Häftlinge systematischen Entzug von Nahrung und gezielte Misshandlungen. Der 28-jährige Juan Garcia, Verteidiger seiner Heimatstadt Mariupol, berichtete, „Hunger als Waffe“ sei eingesetzt worden; viele Gefangene seien daran zerbrochen.

⚡ Weitere Betroffene sprachen von Elektroschocks, Misshandlungen unter der Dusche mit heißem Wasser und massiver Demütigung. Die Schilderungen verdeutlichen den Charakter der Gewalt und die anhaltenden seelischen Verwundungen.

Glaube, Familie, Rückkehrwille

🙏 Ein Seemann aus Sewastopol beschrieb, wie Gedanken an Familie und Glauben halfen, zu überleben. Ein Lehrer kündigte an, trotz der Haftfolgen an die Front zurückzukehren – im festen Glauben an den Sieg und an ein Leben in Frieden.

🧠 Diese Zeugnisse machen die humanitäre Dimension greifbar und zeigen, dass Resilienz und Verpflichtungsgefühl in der ukrainischen Gesellschaft ungebrochen sind.

🎯 Prüfstein europäischer Verlässlichkeit

🧱 Schenks Appell verbindet sicherheitspolitische Vernunft mit normativer Klarheit: Die Ukraine-Hilfe ist ein Prüfstein europäischer Verlässlichkeit und Rechtsordnung. Ein vermeintlich „bequemer“ Frieden zulasten der ukrainischen Selbstverteidigung wäre weder moralisch noch strategisch tragfähig.

🧭 Europas Kurs, so Schenk, muss standhaft bleiben – mit nüchternen Beitrittsperspektiven, aber unmissverständlicher Unterstützung gegen russische Aggression.

🗨️ Kommentar der Redaktion

🧷 Schenk hat recht: In einer Lage, in der ein Angriffskrieg die europäische Ordnung prüft, ist Erschöpfung ein gefährlicher Ratgeber. Wer jetzt nachlässt, sendet ein Signal der Schwäche und ermutigt den Aggressor. Nötig sind verlässliche, planbare Hilfen und eine klare Integrationsroute mit überprüfbaren Zwischenschritten statt wohlfeiler Versprechen. Frieden ohne Gerechtigkeit wäre Kapitulation auf Raten. Die Stimmen aus Dresden nehmen jede Illusion: Humanität und Sicherheit verlangen Durchhaltefähigkeit – und klare Kante.

Quelle: Externe Quelle

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