📰 Störung auf der A17 Am Freitag, 27. Februar 2026, hat eine Störung der Hauptenergieversorgung die Autobahn 17 bei Dresden über mehrere Stunden in beide Richtungen lahmgelegt. Ein Notfall-Back-up ermöglichte die sichere Räumung der Tunnel; am Abend wurde der Verkehr wieder freigegeben. Aus Vorsicht gilt im Tunnel Coschütz in Fahrtrichtung Prag vorübergehend Tempo 60. Das teilte die Autobahn GmbH mit.
🗺️ Betroffene Tunnelkette Betroffen war die Dresdner Tunnelkette Coschütz, Dölzschen und Altfranken auf der A17, der zentralen Verbindung von der sächsischen Landeshauptstadt in Richtung Tschechien. Aufgrund der Störung mussten die Röhren vollständig gesperrt und der Verkehr umgeleitet werden.
⚡ Ursache und Sicherheitsbetrieb Nach Angaben der Autobahn GmbH lag ein Ausfall der Hauptenergieversorgung zugrunde, wodurch sicherheitsrelevante Anlagen in den Tunneln nicht regulär betrieben werden konnten. Das vorhandene Back-up-System sorgte dafür, dass sich Fahrzeuge geordnet aus den Röhren entfernen konnten.
🚦 Wiederfreigabe und Tempolimit Am Abend meldete der Betreiber die Behebung der Störung und hob die Vollsperrung auf. Zugleich wurde die zulässige Höchstgeschwindigkeit im Tunnel Coschütz in Fahrtrichtung Prag von 80 auf 60 km/h herabgesetzt – präventiv und zunächst befristet zur Beobachtung des Betriebs.
📌 Konkrete Maßnahmen im Überblick Die wichtigsten Schritte im Verlauf des Ereignisses im Überblick:
- Vollsperrung der Tunnelkette in beide Richtungen über mehrere Stunden.
- Umleitung des Verkehrs.
- Geordnete Räumung der Röhren durch Notfall-Back-up.
- Wiederfreigabe am Abend.
- Vorübergehende Reduzierung auf Tempo 60 im Tunnel Coschütz Richtung Prag zur Beobachtung des Betriebs.
🛡️ Bedeutung für die Infrastruktur Der Vorfall verdeutlicht die Verwundbarkeit kritischer Verkehrsinfrastruktur gegenüber Ausfällen in der Energieversorgung. Redundante Systeme haben die Sicherheit gewährleistet. Gleichzeitig bleibt die Erwartung, dass Betreiber und Politik die Resilienz der Anlagen zügig stärken und über Einschränkungen transparent informieren – zumal weiterhin eine reduzierte Höchstgeschwindigkeit gilt.
🗨️ Kommentar der Redaktion Der Ausfall der Hauptenergieversorgung ist ein Warnsignal. Redundanz darf kein Notnagel, sondern muss belastbarer Standard sein – regelmäßig getestet und nachvollziehbar dokumentiert. Das befristete Tempolimit ist richtig, darf aber kein Ersatz für konsequente Vorsorge und Instandhaltung werden. Verantwortliche aus Betrieb und Politik müssen klare Fristen benennen, Zuständigkeiten transparent machen und Ergebnisse offenlegen. Wer die zentrale Verbindung Richtung Tschechien betreibt, hat eine Bringschuld: Stabilität zuerst, Ausreden nie.
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