🐎 Pferdeausbruch bei Bautzen stoppt Bahnlinie Dresden–Görlitz zeitweise

🐴 Ausgebrochene Pferde legen Bahnstrecke lahm Am Donnerstag, 26. Februar 2026, sind nahe Bautzen in der Gemeinde Göda rund 20 Pferde aus einer Koppel entwischt. Die Tiere liefen über Straßen, durch Teile des Stadtgebiets und über die Bahnstrecke Dresden–Görlitz. Der Vorfall führte zu deutlichen Verkehrseinschränkungen auf Straße und Schiene.

🛤️ Sperrung aus Sicherheitsgründen Die Bahnstrecke Dresden–Görlitz blieb aus Sicherheitsgründen etwa 90 Minuten gesperrt. Die Maßnahme diente dazu, Kollisionen zu verhindern und den Einsatzkräften die Gefahrenabwehr im Gleisbereich zu ermöglichen. Der Bahnverkehr war in diesem Zeitraum vorübergehend unterbrochen.

🧭 Fluchtwege und Suchraum Nach Angaben der Polizei liefen die Pferde in unterschiedliche Richtungen davon. Sie galoppierten unter anderem über die Bundesstraßen B6 und B96 sowie durch Teile der Stadt Bautzen. Die meisten Tiere konnten in Stallnähe eingefangen werden, einige jedoch erst weiter östlich in Bautzen und im benachbarten Großpostwitz.

🚓 Einsatz und Koordination Vorfälle mit Tieren im Gleis gelten grundsätzlich als sicherheitsrelevant. In solchen Lagen koordinieren in der Regel die Bundespolizei als Bahnpolizei und die Eisenbahninfrastrukturbetreiber Maßnahmen zur Gefahrenabwehr, bis die Strecke wieder gefahrlos befahrbar ist. Zur Suche nach den entlaufenen Pferden kam auch ein Polizeihubschrauber zum Einsatz.

⏱️ Zeitlicher Ablauf Die Sperrung der Bahnstrecke dauerte etwa eineinhalb Stunden. Nach rund zwei Stunden waren alle entlaufenen Pferde wieder eingefangen. Damit konnte der Einsatz schrittweise zurückgefahren und die Lage stabilisiert werden.

🩺 Tierärztliche Kontrolle Ein hinzugezogener Tierarzt kontrollierte die Herde nach dem Einfangen. Zwei Pferde erlitten leichte Verletzungen. Weitere gravierende Schäden wurden zunächst nicht bekannt.

🔒 Ursache noch unklar Wie die Tiere die Koppel in Göda verlassen konnten, war zunächst unklar. Die Frage nach der Sicherung der Weide bleibt damit vorerst offen.

⚠️ Lehren für Sicherheit und Prävention Der Vorfall zeigt, wie anfällig Verkehr und öffentliche Sicherheit sind, wenn Haltungs- und Sicherungsmaßnahmen versagen. Für Halter ergibt sich daraus eine klare Verantwortung: Koppeln und Zugänge müssen so gesichert sein, dass Ausbrüche verhindert werden. Angesichts der Risiken für Reisende, Einsatzkräfte und Tiere ist Prävention das Gebot der Stunde. Wo Lücken sichtbar werden, braucht es zügige, unbürokratische Abhilfe.

🗨️ Kommentar der Redaktion Ordnung und Sicherheit gehen vor. Wer Tiere hält, muss Ausbrüche durch wirksame Zäune, Kontrollen und Sorgfalt zuverlässig verhindern. Ein Ereignis, das gleichzeitig Schiene und Straße beeinträchtigt, ist kein Kavaliersdelikt; bei festgestellten Versäumnissen sind spürbare Konsequenzen angezeigt. Zugleich ist konsequentes Handeln der zuständigen Stellen richtig und notwendig, um Gefahren rasch zu bannen. Prävention, klare Zuständigkeiten und robuste Sicherungen sind jetzt das Minimum, das die Öffentlichkeit erwarten darf.

Quelle: Externe Quelle

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