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🛜 Zittau beschleunigt Glasfaserausbau: Ab dem zweiten Quartal Anschlüsse für rund 8.500 Haushalte vereinbart

🚀 Breitbandausbau nimmt Fahrt auf Zittau macht beim Breitbandausbau einen spürbaren Schritt nach vorn: Ab dem zweiten Quartal 2026 sollen für fast 8500 Haushalte Glasfaseranschlüsse verlegt werden. Grundlage ist eine am 25. Februar 2026 unterzeichnete Vereinbarung zwischen der Stadt und der Ausbaugesellschaft GlasfaserPlus. Geplant sind Downloadraten von bis zu 1 Gbit/s, die Umsetzung erfolgt unabhängig von Vermarktungsquoten. Interessenten können sich bereits jetzt über ein Telekom-Portal vormerken lassen. Die Stadtspitze bewertet das Vorhaben als zentrale Weichenstellung für die lokale Digitalisierung.

🤝 Gemeinschaftsunternehmen als Treiber Die GlasfaserPlus ist ein Gemeinschaftsunternehmen der Deutschen Telekom und des IFM Global Infrastructure Fund. Das 2021 gegründete Joint Venture versorgt vor allem ländliche Räume und Fördergebiete mit gigabitfähigen FTTH-Anschlüssen und betreibt das entstehende Netz diskriminierungsfrei im Open-Access-Modell. Bis 2028 sollen mehrere Millionen zusätzliche Anschlüsse entstehen, ergänzend zum eigenständigen Netzausbau der Telekom.

🗓️ Zeitplan und Umsetzung Konkret sieht die Vereinbarung vor, dass die Verlegearbeiten in Zittau im Zeitraum April bis Juni 2026 starten. Anders als bei vielen privatwirtschaftlichen Projekten ist der Ausbau nicht an eine Mindestquote von Vorbestellungen gebunden, was die Planbarkeit für Kommune und Bürger erhöht.

  • Baubeginn zwischen April und Juni 2026
  • Ausbau unabhängig von Vorbestellungsquoten
  • Vormerkung für Interessenten über die Telekom möglich

Leistungsdaten und Zugang Für die Nutzung werden Bandbreiten bis zu 1 Gbit/s genannt. Organisatorisch sollen Interessenten ihren Bedarf vorab über die Telekom signalisieren.

🏛️ Hebeleffekt für die Stadt Oberbürgermeister Thomas Zenker betont den infrastrukturellen Hebeleffekt für Verwaltung, Bildung und Wirtschaft in der Kommune. Das Vorhaben stärkt die Standortqualität und die digitale Belastbarkeit der Stadt.

🚧 Baukoordination im Fokus Für eine zügige Umsetzung sind nun eine stringente Baukoordination, transparente Zeitpläne und verlässliche Information der Anwohner nötig, insbesondere mit Blick auf Verkehrsführung, Hausanschlussprozesse und mögliche Belastungen durch Tiefbauarbeiten.

🔄 Offenes Netz Das entstehende Netz wird im Open-Access-Modell diskriminierungsfrei betrieben. Damit ist anbieterübergreifender Zugang vorgesehen und der Ausbau ergänzt den eigenständigen Netzausbau der Telekom.

🧭 Ausblick und Bedeutung Der angekündigte Ausbau ist für Zittau mehr als ein Technikprojekt: Er schafft Standortqualität, stärkt mittelständische Betriebe und macht die Stadt digital belastbarer. Entscheidend wird sein, ob die Partner den ambitionierten Zeitplan halten, Open Access praktisch sicherstellen und die Bürger frühzeitig sowie verbindlich einbinden. Gelingt das, könnte Zittau bereits ab Ende 2026 deutlich schneller und zuverlässiger online sein, ein substanzieller Standortvorteil in einem zunehmend digitalen Wettbewerbsumfeld.

🗨️ Kommentar der Redaktion Der Schritt ist richtig für Zittau, weil er Standortqualität und digitale Belastbarkeit stärkt. Jetzt zählt Disziplin: den Zeitplan halten, Open Access praktisch gewährleisten und die Bürger frühzeitig sowie verbindlich einbinden. Nur mit transparenter Baukoordination und klarer Information zu Verkehrsführung und Hausanschlüssen wird das Projekt breit akzeptiert. Wer liefert, unterstützt Mittelstand, Verwaltung und Bildung konkret. Verzögerungen und Unschärfen wären das falsche Signal.

Quelle: Externe Quelle

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