DAS NEUSTE

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📈 Görlitz mit Tourismus-Höchstwert: Tschechien rückt hinter Polen auf Platz zwei

📰 Rekordjahr 2025 in Görlitz Görlitz verbucht im Jahr 2025 ein Rekordergebnis im Tourismus: Die Übernachtungen stiegen um gut sechs Prozent auf knapp 341.000, die durchschnittliche Verweildauer lag bei 2,3 Tagen. Die Auslandsnachfrage aus Tschechien kletterte und belegt nun Rang zwei hinter Polen. Die Meldung wurde am 24. Februar 2026 veröffentlicht.

🌍 Grenzlage als Standortvorteil Die Neißestadt profitiert von ihrer Lage im Dreiländereck und der grenzüberschreitenden Erreichbarkeit. Der polnische Markt ist traditionell stark; die jüngste Dynamik aus Tschechien verbreitert den Auslands-Mix und verringert die Abhängigkeit von einem Einzelmarkt. Tschechien rückt als Herkunftsland der ausländischen Gäste klar vor.

📊 Kennziffern im Überblick Im Vergleich zu 2024 legte Görlitz um rund 20.000 Übernachtungen zu. Hotels und Pensionen meldeten solide Auslastungen von 61,6 Prozent beziehungsweise 56,5 Prozent. Gleichzeitig blieben Gäste etwas länger in der Stadt, im Schnitt 2,3 Tage.

🧭 Strategische Ausrichtung Die Tourismusverantwortlichen wollen den Rückenwind nutzen und Angebote in der Altstadt und am Berzdorfer See enger verknüpfen. Dies kündigte die Geschäftsführerin der Europastadt GmbH, Eva Wittig, an. Ziel ist es, Aufenthalte zu verlängern und die Attraktivität über verschiedene Zielgruppen hinweg zu stabilisieren.

💼 Wirtschaftliche Bedeutung Das Rekordniveau gilt als positives Signal für Wertschöpfung und Beschäftigung in Hotellerie, Gastronomie und Handel. Eine widerstandsfähige Nachfrage stärkt lokale Betriebe, stabilisiert Saisonverläufe und verbessert Planungssicherheit. Davon profitieren sowohl Kernstadt als auch angrenzende Bereiche.

🛠️ Nächste Schritte und Steuerung Entscheidend wird sein, die Nachfrage auf ein breiteres Fundament zu stellen, Qualität zu sichern und Infrastruktur wie Anreise, Parkraum und Freizeitangebote klug zu steuern. Mit einer stärkeren Verzahnung von Stadt- und Seen-Erlebnis setzt Görlitz auf ein konservativ-solides Wachstumsmodell: organisch, grenznah, qualitätsorientiert – statt auf kurzfristige Effekte.

🗨️ Kommentar der Redaktion Der Rekord ist erfreulich, doch er darf nicht zu Leichtsinn verleiten. Vorrang hat ein ruhiges, qualitätsorientiertes Wachstum, das Infrastruktur und Stadtbild schont. Wer in Verlässlichkeit investiert, bindet Gäste nachhaltiger als mit lauten Effekten. Die stärkere Rolle Tschechiens ist sinnvoll, solange Vielfalt nicht Beliebigkeit bedeutet. Entscheidend bleibt, Kapazitäten zu disziplinieren, statt sie um jeden Preis auszuweiten.

Quelle: Externe Quelle

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