⚙️ Wacker spart radikal – Belegschaft in Nünchritz drängt auf Klarheit

🏭 Unruhe im Werk Nünchritz

📣 Im sächsischen Wacker-Werk Nünchritz wächst die Nervosität. Beschäftigte und Betriebsräte warten auf belastbare Angaben zum geplanten Stellenabbau und verlangen Zusagen, dass betriebsbedingte Kündigungen ausgeschlossen bleiben. Das anhaltende Schweigen befeuert Gerüchte und verunsichert die Belegschaft.

💼 Hintergrund des Sparprogramms

📉 Der Münchner Chemiekonzern will seine Kosten dauerhaft um 300 Millionen Euro pro Jahr senken und dazu 1.500 Stellen streichen, vorwiegend an deutschen Standorten. Erste Schritte sollen im ersten Quartal 2026 greifen. Ende Januar meldete das im MDax gelistete Unternehmen nach vorläufigen Zahlen einen Verlust von rund 800 Millionen Euro.

🧑‍🏭 Forderungen der Arbeitnehmerseite

⏱️ Der Nünchritzer Betriebsratschef Göran Gust mahnt Tempo und Transparenz an: Jede zusätzliche Wartewoche nähre Unsicherheit. Konzernweit drängen die Arbeitnehmervertreter auf einen Kündigungsschutz ohne Wenn und Aber. Der Konzernwirtschaftsausschuss berät über die Maßnahmen.

🏢 Position des Unternehmens

🗂️ Die Unternehmensseite verweist auf laufende Gespräche. Deren Fortschritt bestimmt den Zeitpunkt weiterer Informationen.

🧪 Bedeutung des Standorts Nünchritz

🧰 Nünchritz gilt als effizienter, moderner Standort mit über 1.500 Beschäftigten und mehr als 80 Auszubildenden pro Jahr und ist Sachsens größter Chemiearbeitgeber. Produziert werden unter anderem Silicone und hochreines Polysilicium für die Auto-, Halbleiter- und Bauindustrie.

🗓️ Zeitleiste und nächste Schritte

📅 Für die Belegschaft sind klare Zeitpläne entscheidend. Während erste Schritte des Konzerns für das erste Quartal 2026 angekündigt sind, warten die Beschäftigten auf verbindliche Details zum weiteren Vorgehen und zu Maßnahmen zum Schutz vor betriebsbedingten Kündigungen.

🧭 Ausblick

🔍 Für die Belegschaft zählt jetzt Planungssicherheit. Ohne rasche, verbindliche Zusagen droht weiterer Vertrauensverlust – in einem Werk, das für die industrielle Substanz der Region steht.

🗨️ Kommentar der Redaktion

💬 Die Unternehmensführung ist jetzt in der Pflicht, zügig Klarheit zu schaffen. Kosten- und Effizienzprogramme sind legitim, doch sie müssen mit verbindlichem Kündigungsschutz und verlässlichen Perspektiven für einen effizienten Standort wie Nünchritz einhergehen. Wer schweigt, verliert Vertrauen – und damit Handlungsfähigkeit. Ein moderner, leistungsfähiger Betrieb darf nicht durch Unsicherheit geschwächt werden. Das Minimum sind transparente Zeitpläne, harte Zusagen und eine frühzeitige Einbindung der Arbeitnehmervertretungen.

Quelle: Externe Quelle

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Aktuelle Nachrichten

Folg uns

Folg uns auf Social Media

Verpasse keine News und Updates – folge uns jetzt!

Täglich aktuelle Nachrichten aus Zittau, der Oberlausitz und ganz Deutschland

Zittauer Zeitung | Echt. Lokal. Digital.