🎰 Polizeieinsatz in Görlitzer Spielhallen: Betreiber verweist auf Mallorca-Aufenthalt

📰 Lageüberblick: Nach einer Durchsuchungsaktion in Görlitzer Spielhallen am 18. Februar 2026 hat sich der Unternehmer Stefan Menzel zu Wort gemeldet. Der 36-Jährige erklärte gegenüber Radio Lausitz, er habe sich zum Zeitpunkt des Einsatzes auf Mallorca aufgehalten. Die Ermittler beschlagnahmten Spielautomaten; zugleich betonte Menzel, drei von fünf Spielhallen verfügten inzwischen wieder über Genehmigungen und die Betriebe seien freigegeben. Die Kriminalpolizei habe dies bestätigt, so Menzel.

🗓️ Chronik des Falls: Bereits im Juni 2025 durchsuchten Polizei und Zoll mehrere Menzel zuzurechnende Casinos sowie Privat- und Geschäftsräume. Damals wurden unter anderem 190.000 Euro in Scheinen und fast 400 Kilogramm Münzgeld sichergestellt. Seither ermittelt die Staatsanwaltschaft wegen des Verdachts des illegalen Glücksspiels, Bankrotts, Insolvenzverschleppung und Abgabenhinterziehung. Menzel saß zeitweise in Haft; der Haftbefehl wurde nach vier Wochen gegen Kaution außer Vollzug gesetzt. Laut Radio Lausitz lebt er inzwischen überwiegend in Polen; Meldeauflagen scheinen nicht mehr zu bestehen. Es gilt die Unschuldsvermutung.

🚓 Aktuelle Maßnahmen: Nach Angaben eines Polizeisprechers durchsuchten Einsatzkräfte am 18. Februar fünf Objekte in Görlitz und stellten dabei Spielautomaten sicher. Die Maßnahmen stehen im Zusammenhang mit möglichen Verstößen im Wirtschafts- und Finanzbereich; weitere Einzelheiten nannten die Behörden nicht. Menzel wertete den Zugriff als formale Sicherstellung verbliebener Beweismittel und verwies auf neu erteilte Genehmigungen.

🏢 Betriebsstatus der Spielhallen: Laut Menzels Darstellung sind die Spielhallen wieder geöffnet. Drei von fünf Standorten verfügten demnach erneut über Genehmigungen und seien freigegeben; die Bestätigung der Kriminalpolizei will Menzel erhalten haben. Eine abschließende Bewertung steht aus, solange die Ermittlungen laufen.

📌 Was feststeht und was offen ist: Die bekannten Fakten und offenen Punkte im Überblick.

  • Bekannt – Am 18. Februar wurden in Görlitz fünf Objekte durchsucht.
  • Bekannt – Spielautomaten wurden sichergestellt.
  • Bekannt – Menzel gab an, sich während des Einsatzes auf Mallorca aufgehalten zu haben.
  • Bekannt – Nach seiner Aussage verfügen drei von fünf Spielhallen wieder über Genehmigungen und sind geöffnet.
  • Bekannt – Die Ermittlungen zu möglichen Verstößen im Wirtschafts- und Finanzbereich dauern an.
  • Offen – Welche konkreten Einzelheiten die Behörden ermittelt haben, bleibt vorerst unbeantwortet.
  • Offen – Wie umfangreich die jüngst sichergestellten Beweismittel sind, ist nicht genannt.
  • Offen – Welche rechtliche Bewertung am Ende getroffen wird, steht noch aus.

⚖️ Rechtsstaatliche Dimension: Der Fall berührt zentrale Fragen der Ordnung im Glücksspielsektor – Konzessionen, Aufsicht, Steuern. Nach der erneuten Razzia und den Einlassungen Menzels sind zügige, transparente Aufklärung durch die Ermittlungsbehörden und klare Entscheidungen der Genehmigungsstellen erforderlich. Erst mit einem belastbaren Abschluss der Verfahren lässt sich beurteilen, ob hier Rechtsbruch geahndet oder ein legaler Betrieb zu Unrecht beschädigt wurde.

🗨️ Kommentar der Redaktion: Dieser Fall verlangt Ordnung und Konsequenz. Entweder tragen Genehmigungen, oder sie werden entzogen – halbherzige Zwischenlagen untergraben Vertrauen. Die Ermittlungsbehörden müssen zügig, transparent und beweisfest entscheiden; Provisorien dürfen kein Dauerzustand sein. Betreiber haben die Regeln strikt einzuhalten; wo Voraussetzungen fehlen, ist durchzugreifen. Wo legale Betriebe vorliegen, sind unverhältnismäßige Eingriffe zu unterlassen; Rechtsfrieden und Berechenbarkeit sind zu wahren.

Quelle: Externe Quelle

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