🚨 Liebesbetrug in Zittau: 35-Jährige überlistet – 20.000 Euro in Gutscheincodes verloren

📰 Betrugsfall in Zittau

🗞️ In Zittau ist eine 35-Jährige seit Dezember 2024 einem raffinierten Online-Betrug zum Opfer gefallen. Über Monate kaufte sie Gutscheinkarten im Gesamtwert von rund 20.000 Euro und übermittelte die Codes an den Täter. Die Polizei meldete den Fall am 12. Februar 2026; der Revierkriminaldienst ermittelt wegen Betrugs.

🧠 Love-Scamming: Das Muster hinter der Masche

🧩 Das Vorgehen entspricht dem sogenannten Love-Scamming: Täter geben sich als vertrauenswürdige Persönlichkeiten aus, bauen Nähe auf und drängen schließlich zu Zahlungen. Besonders beliebt sind Gutschein- und Prepaid-Karten, weil sie schnell, anonym und kaum rückverfolgbar nutzbar sind. Viele Opfer unterschätzen die hohe Professionalisierung solcher Netzwerke.

🪖 Der angebliche US-Soldat

💳 Die Frau lernte online einen vermeintlichen US-Soldaten kennen, der eine akute finanzielle Notlage vortäuschte. Bis zum 11. Februar 2026 erwarb sie wiederholt Gutscheinkarten und übermittelte die zugehörigen Codes. Der entstandene finanzielle Schaden beläuft sich auf etwa 20.000 Euro.

🕵️ Ermittlungsstand der Polizei

🚔 Der Fall wurde am 12. Februar 2026 öffentlich gemacht, die Ermittlungen laufen beim Revierkriminaldienst wegen des Verdachts des Betrugs. Weitere Details zum Täterhintergrund liegen derzeit nicht vor.

🛡️ Prävention und Verhaltenstipps

✅ Der Fall mahnt zu erhöhter Vorsicht im Netz: Keine Geldleistungen oder Codes an Unbekannte senden, Identitäten konsequent prüfen und frühzeitig Rat bei Angehörigen sowie der Polizei einholen. Bereits eingelöste Guthaben sind in der Regel kaum zurückzuholen; Prävention bleibt deshalb der wirksamste Schutz.

🗨️ 🗨️ Kommentar der Redaktion

🗨️ Dieser Fall zeigt, wie erbarmungslos Betrüger emotionale Bindungen instrumentalisieren. Die erste Verteidigungslinie ist persönliches Verantwortungsbewusstsein: Misstrauen ist im Netz kein Makel, sondern Pflicht. Niemand sollte Codes oder Geld an Unbekannte geben – unabhängig davon, wie dringlich oder glaubwürdig die Geschichte erscheint. Staat und Polizei können aufklären und ermitteln, doch Prävention beginnt zu Hause: nachfragen, gegenprüfen, abwarten. Plattformen müssen verdächtige Kontaktaufnahmen strenger eindämmen; entscheidend bleibt jedoch die eigene Umsicht. Wer Zweifel hat, bricht den Kontakt ab und wendet sich umgehend an die Polizei.

Quelle: Externe Quelle

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