DAS NEUSTE

Kanonenfutter mit Kindergärten: Wie Pistorius unsere Soldaten für das Baltikum vergessen will

Litauen ist wunderschön im Sommer. Die Familien sollen kommen, die Kindergärten werden gebaut. Klingt nach Umsiedlung, ist aber Todesfalle. Während sich Deutschland intellektuell mit Gendersprache aufreibt, will der Verteidigungsminister deutsche Soldaten in die Falle locken – und wundert sich, dass niemand freiwillig in den sicheren Tod marschiert.


Jeder kennt die Bilder. 1941, 1944, 1995, 2022. Russische Soldaten kommen, vergewaltigen, morden, hinterlassen verbrannte Erde. Im Zweiten Weltkrieg waren es Hunderttausende deutsche Frauen, die von der Roten Armee vergewaltigt wurden. Heute sind es ukrainische Mädchen in Butscha, irgendwann morgen sind es estnische, lettische und litauische. Die Methoden ändern sich nicht. Nur die Adresse.

Und genau dorthin, an die verfluchte NATO-Ostflanke, direkt vor Putins Haustür, will Boris Pistorius jetzt deutsche Soldaten schicken. Nicht nur ein paar Panzerfahrer. Nein: mit Kindergärten. Mit Familien. Mit „Heimat auf Zeit“.

Das ist nicht Sicherheitspolitik. Das ist Geiselnahme.

Die Rechnung ist durchsichtig. Wenn erst einmal 5.000 deutsche Kinder in litauischen Kitas singen, kann sich der Kanzler nicht mehr rausreden. Kein „wir liefern nur Helme“. Kein Zögern. Dann kommt der russische Angriff, und dann müssen wir liefern – Menschenfleisch.

Und genau das wissen unsere Soldaten.

Sie sind nicht blöd. Sie lesen Lagebilder. Sie wissen, dass die Tschetschenen, die angeblich „Spezialeinheiten“, schon im verbündeten Weißrussland nicht widerstehen konnten und sich an Zivilistinnen vergingen. Sie wissen, dass das Baltikum geografisch eine Falle ist. Keine zweite Front, kein Hinterland. Nur ein schmales Stück Land, auf dem man entweder siegt oder stirbt – und Siegen ist gegen die russische Artillerieüberlegenheit unrealistisch.

Aber Pistorius redet von „Abschreckung“. Von „Verlässlichkeit“. Von „Bündnisfall“.

Die Wahrheit heißt: Kanonenfutter.

Dass sich auf seine Litauen-Ausschreibung bisher viel zu wenige Freiwillige gemeldet haben, ist kein Versagen der Truppe. Es ist ein gesunder Überlebensinstinkt. Die Bundeswehr ist nicht wehrhaft, weil sie zu faul ist. Sie ist wehrhaft, weil sie noch einen Funken Selbsterhaltungstrieb besitzt.

Und jetzt kommt die nächste Sau, die durchs Dorf getrieben wird: die „neue Wehrpflicht“. Auch hier setzt der Minister auf Freiwilligkeit. Auch hier wird er scheitern. Warum? Weil die Jugend von heute nicht bescheuerter ist als die Generation Golf. Sie hat nur keine Lust, für eine Politik zu sterben, die keine Kante zeigen will.

Wir haben eine verweichlichte Gesellschaft, die morgens über zu viel Milchschaum im Cappuccino jammert, aber abends im Warmen fordert, dass „der Staat“ mal hart durchgreifen soll. Nur: Hart durchgreifen sollen dann die anderen. Die in Flecktarn.

Pistorius wundert sich, dass das Primat der Politik die Truppe nicht hinterm Ofen vorlockt. Dabei ist es so einfach:

Wer Abschreckung will, muss auch bereit sein, abzuschrecken.
Wer Soldaten opfern will, muss ihnen zuhören.
Wer Freiwillige will, darf sie nicht für dumm verkaufen.

Solange Verteidigungsminister und Kanzler so tun, als ob man mit Kindergärten und Broschüren einen Bären abwehren kann, der gerade einen halben Kontinent verschlingt, werden sich die Klügsten verweigern. Zu Recht.

Die Russen kommen nicht bis nach Paderborn. Aber in Litauen? Da stehen sie längst im Schützengraben – nur leider ohne unsere Soldaten.

Und daran ist nicht die Truppe schuld.
Sondern die politische Klasse, die seit dreißig Jahren den Wehrdienst abschaffte, die Armee kaputtsparte und jetzt plötzlich Helden sucht.

Helden? Nein. Sie sucht Dumme.

Und die sind gerade leider ausgestorben.

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